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Korschenbroich
Kunst-Stadt Korschenbroich

Korschenbroich. "KiK" steht für Künstler in Korschenbroich. Die Idee von Robert Jordan, Kunstschaffende zusammenzuführen, trägt Früchte. Nach der erfolgreichen Schnee-Aktion von Januar sind drei weitere Projekte in Vorbereitung. Von Ruth Wiedner

Scherfhausen Kunst hat Robert Jordan (57) schon immer fasziniert. Und so setzte er seine Idee, Künstler aus Korschenbroich für ein gemeinsames Ziel zu begeistern, im vergangenen September um. Er bat zum Treff für "Künstler in Korschenbroich" (KiK). Der Grund: "Mir war aufgefallen, dass sich viele Künstler untereinander gar nicht kennen." Um dies zu ändern, und um ein "neues Wir-Gefühl" zu fördern, wurde Jordan aktiv. Und noch eines lag und liegt ihm dabei am Herzen: "Ich möchte für meine Heimatstadt etwas bewegen."

Dass der gebürtige Glehner, in Scherfhausen aufgewachsen und über Stationen in Neuss und Grevenbroich im elterlichen Haus in Scherfhausen zurück, dabei auch interessante Menschen kennen lernt, verhehlt er nicht. "Ehrenamt muss schließlich auch Spaß machen", erklärt KiK-Initiator und Kurator Robert Jordan gegenüber der NGZ. Und dass es ihm und mittlerweile 25 Korschenbroicher Künstlern Spaß macht, Kunst weiter auf den Weg zu bringen, zeigen die drei geplanten Projekte.

Nach der erfolgreichen Schnee-Aktion im Pescher Park "In dunkler Nacht ans Licht gebracht" stand die Frage: Wie geht's nach der Auftaktveranstaltung jetzt weiter? Rund um die Aktion "Arbeitsplatz Kunst" – eine Initiative der Kulturämter im Rhein-Kreis Neuss – will Jordan eine Ausstellung auf die Beine stellen. "Im Vorjahr gab's im Sparkassen-Foyer die Möglichkeit, sich vorab einen Überblick zu verschaffen. In diesem Jahr sind die Räume bereits anderweitig vergeben." Für Jordan ein Grund mehr, aktiv zu werden. Er hat für die Ausstellung am 13. und 14. Mai das Foyer der Hauptschule in Kleinenbroich fest im Blick. Für ihn ist die Örtlichkeit perfekt. Allerdings gibt's ein Problem: "Wir brauchen noch Stellwände." Und so hoffen alle KiK-Anhänger, dass sich ein interessierter Sponsor findet, der für zwei Tage Stellwände zur Verfügung stellt, um die Vorschau auf die Aktion Arbeitsplatz umsetzen zu können.

Am 17. Juni wird dann in Kleinenbroich mit einer Ausstellung von Jürgen Schmitz, Charlotte Kons und Dirk Ritterbach im Hermannshof in Kleinenbroich ein weiterer Akzent in der KiK-Arbeit gesetzt. Weiter geht's am 4. Juli, wenn es heißt "KiK: Kunst für Glehn". Im Rahmen des Sommerfestes, zu dem der Werbekreis "Glehn aktiv" in einem Zwei-Jahres-Rhythmus bittet, wird es eine Miniaturausstellung im Schützenpark an der Hauptstraße geben. Bislang liegen Jordan 15 Zusagen vor: "Details werden noch geklärt."

Quelle: NGZ
 
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