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Lokalsport
Landesliga: Heimniederlage bringt Jüchen in Bedrängnis

Jüchen. Nach ihrer 1:2-Heimpleite gegen den SC Velbert liegen die Landesliga-Fußballer des VfL Jüchen/Garzweiler nur noch zwei Zähler vor der Abstiegszone. Die Partie gegen den Tabellenvierten hätte jedoch definitiv nicht verloren gehen dürfen. "Da müssen wir erst einmal unsere Wunden lecken. Ein Punkt wäre mindestens verdient gewesen. Das Spiel hätte rein von den Torchancen her auch mit 10:5 für uns ausgehen können", sagte Co-Trainer Philipp Reichartz.

Dass der VfL ohne Punkte blieb und somit in der Heimtabelle weiterhin auf dem vorletzten Rang liegt, lag an einem kuriosen Treffer der Gäste sechs Minuten vor Schluss: Ein Schuss aus 20 Metern rutschte dem Stürmer komplett über den Spann. Der Ball sauste im hohen Bogen jedoch nicht ins Aus, sondern wurde zur perfekten Flanke für Jonas Doil, der somit den Endstand herstellte. Zuvor entwickelte sich eine Partie, wie es das Trainerduo der Viktoria angekündigt hatte: Die Velberter agierten mit vielen langen Bällen, als Spielmacher fungierte Verteidiger André Adomat. Da dies bekannt war, liefen die Jüchener früh an und wollten ein Angriffspressing aufziehen.

Direkt nach der Halbzeit ging Velbert in Führung: Eine Hereingabe von links wurde nicht konsequent verteidigt, im Strafraum bedankte sich Simon Schubeis und schob ein. "Da müssen wir konsequenter verteidigen", so Reichartz. Jüchen antwortete durch Marc Weuffen, der einen herrlichen Freistoß direkt verwandelte. Doch dann kam Jonas Doil. Reichartz: "Nun müssen wir gucken, ob am Dienstag etwas in Cronenberg zu holen ist. Immerhin haben wir einen Tag mehr Pause."

(pr)
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