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Lokalsport
Landesliga: Jüchen bleibt der Favoritenschreck der Liga

Rhein-Kreis. Würden die Landesliga-Kicker des VfL Jüchen/Garzweiler lediglich gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte kicken, wären sie ein Aufstiegskandidat: Elf der bisher gesammelten 17 Punkte fuhr Viktoria gegen die starken Teams der Liga ein. Jüchen ist zu außergewöhnlichen Leistungen fähig, das bewies die Mannschaft auch beim 1:1 gegen den haushoch favorisierten TSV Meerbusch.

"Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie waren kämpferisch und läuferisch sehr stark", freute sich VfL-Coach Michele Fasanelli über den überraschenden Punkt - auch wenn er eingestand: "Am Ende war das Unentschieden glücklich. Meerbusch ist mit Abstand die beste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben. Sie haben eine enorme Qualität und haben viel Tempo im Spiel. In den letzten 15 Minuten haben uns die Körner gefehlt, da hatten sie fünf, sechs Großchancen."

Im ersten Spielabschnitt tat sich Meerbusch gegen die auf Konter lauernden Jüchener schwer und erspielte sich kaum Chancen. Ein Sonntagsschuss von Samir Purisevic aus 35 Metern, bei dem Keeper Olcay Türkoglu nicht gut aussah, sorgte dennoch für das 1:0. "In der Pause habe ich den Jungs gesagt, dass wir zu viel Respekt haben und uns trauen müssen, Fußball zu spielen. Das hat mit unseren Kontern gut geklappt", sagte Fasanelli. Einer dieser Gegenangriffe führte in der 67. Minute zum Erfolg: Der eingewechselte Thorben Schmitt gewann das Duell gegen seinen Gegenspieler, wurde aufgrund der mangelnden Geschwindigkeit wieder eingeholt, setzte sich jedoch erneut durch und bediente Konstantine Jamarishvili, der nur noch einschieben musste.

(pr)
 
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