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Lokalsport
Landesliga: Jüchen fährt zum Spitzenreiter, VdS ist fast am Ziel

Rhein-Kreis. Nach dem Bigpoint gegen den FC Remscheid steht für die Fußballer des VfL Jüchen/Garzweiler ein Bonusspiel an. Dem Landesliga-Goliath Sportfreunde Baumberg, Tabellenführer und fast sicherer Oberliga-Rückkehrer, tritt der Neuling als David entgegen.

Bei der 1:8-Niederlage im Hinspiel zeigte sich die Zwei-Klassengesellschaft in der Landesliga deutlich. Doch gerade aus diesem Ergebnis ziehen sie in Jüchen Motivation: "Wir wollen eine Wiedergutmachung zum Hinspiel. Aber das wird auch nicht so schwer werden, denn schlechter als da, geht es kaum. Im besten Fall punkten wir gegen Baumberg und stellen dazu unseren Bus ins Tor", scherzt Jüchens Coach Sebastian Muyres.

Bekannteste Namen im Baumberger Kader sind der bei Borussia Dortmund ausgebildete und ehemalige Zweitligaprofi Kosi Saka sowie das brandgefährliche Sturmduo Ivan Pusic und Jose-Miguel Lopez Torres. Jüchen war unter der Woche schon wieder aktiv: Im Spiel um Rang drei des Kreispokals ging es über 120 Minuten, ehe die Truppe dem TuS Grevenbroich mit 3:4 nach Verlängerung unterlag. "Wir haben zur Halbzeit 2:0 geführt und hatten alles unter Kontrolle. Nach der Pause haben wir sogar noch nachgelegt, dann haben aber einige eine erschreckende Leichtigkeit an den Tag gelegt, so dass Grevenbroich in der 90. Minute noch zum Ausgleich kam. Eigentlich war ausgemacht, bei Gleichstand direkt ins Elfmeterschießen zu gehen, das wurde allerdings leider kurzfristig umgestellt. In der Verlängerung gelang Mike Allroggen dann ein Sonntagsschuss in den Winkel", berichtet Muyres.

Sorgenfalten bereitet dem Trainer die Personallage: Dennis Heimanns und Mo Chaibi fallen mit einer Zerrung aus, Marc Weuffen leidet unter einer starken Prellung und für Jonas Kell ist die Saison aufgrund einer chronischen Entzündung in der Leiste schon beendet.

Der VdS Nievenheim steht als Sechster so gut da wie noch nie in der laufenden Saison. Mit elf Zählern Vorsprung ist die Abstiegsfrage nicht mehr zu stellen, bei einem Erfolg im Heimspiel gegen den Vorletzten TSV Ronsdorf könnte der Klassenverbleib auch rechnerisch perfekt gemacht werden, bevor es am Mittwochabend im Kreispokalfinale gegen den SV Bedburdyck/ Gierath geht. Das Hinspiel gewannen die Dormagener mit 4:1 - nun muss das Trainerduo Thomas Bahr und Sinan Muslu allerdings auf den gelbgesperrten Pascal Tounou verzichten. Die Vorzeichen sprechen dennoch klar für die Vierten der Rückrundentabelle aus Nievenheim. Allerdings: Lukas Reinartz, Torschützenkönig der vergangenen Saison, erzielte gegen BW Oberhausen einen Hattrick für Ronsdorf.

(pr)
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