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Lokalsport
Landesliga: Jüchen hofft auf Chance als Außenseiter

Jüchen. "Die Vorzeichen sind eindeutig", blickte Georg Krahwinkel, Coach der Landesliga-Kicker des VfL Jüchen/Garzweiler auf die Partie gegen den 1. FC Monheim voraus. Klar ist, die Jüchener gehen als klarer Außenseiter ins Duell mit dem Tabellenvierten. Während der VfL durch die Pleite gegen Union Nettetal auf den Relegationsplatz abgerutscht ist, feierten die Monheimer zuletzt gegen den TV Kalkum-Wittlaer und den 1. FC Mönchengladbach überzeugende Siege, kassierten dabei kein Gegentor und haben lediglich fünf Punkte Rückstand auf Rang eins. "Ihre jüngsten Ergebnisse sprechen eine klare Sprache. Sie haben mit Dejan Lekic, Abdelkarim Afkir und Eray Bastas drei Stürmer, die zusammen schon 43 Tore erzielt haben. Das ist für uns schon eine dicke Hausnummer und wird alles andere als einfach", so Krahwinkel.

Alles andere als einfach wird auch der Klassenerhalt für die Jüchener - doch möglicherweise kommt ein Spiel, in dem der VfL als krasser Außenseiter aufläuft, gerade genau richtig. Bei allem Druck, den die Jüchener Kicker verspüren, die Partie gegen Monheim ist ein Extra-Match, in dem mehr oder weniger befreit aufgespielt werden kann. Personell bleibt die Lage angespannt. In Manuel Sousa und Benjamin Burda kommen jedoch zwei Kicker zurück, an denen sich die anderen hochziehen können. Bei 100 Prozent können die beiden nach den langen Verletzungspausen jedoch nicht sein.

Das vorerst letzte Spiel wird Jonas Kell bestreiten, der den VfL aus beruflichen Gründen verlassen muss. So bleibt es dabei, dass einige Spieler einen Schritt in ihrer Persönlichkeitsentwicklung machen müssen um den Klassenkampf mit der richtigen Mentalität anzugehen. Einer, dem dies sicherlich zuzutrauen wäre, ist Außenverteidiger Marc Weuffen. Dieser hatte gegen Nettetal aber mehr mit sich selbst zu kämpfen ...

(pr)
 
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