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Lokalsport
Landesliga: Jüchen holt Punkt und erwartet Thorsten Legat

Rhein-Kreis. Nachdem die Landesliga-Partie des VfL Jüchen/Garzweiler beim Cronenberger SC gleich zweimal verlegt werden musste, maßen sich beide Mannschaften am Mittwochabend endlich und trennten sich mit 0:0. Rein sportlich gesehen, war dieser Punkt gegen den Tabellendritten für die defensiv aufgetretenen Jüchener sicherlich ein unerwarteter Gewinn, ob er im Endklassement für den Abstiegskampf eine entscheidende Rolle spielt, wird sich aufgrund des engen Tabellenkellers, wohl erst am letzten Spieltag zeigen. "Vom Spielverlauf her ist der Punkt gerechtfertigt, auch wenn uns die letzte Viertelstunde wieder etwas graue Haare beschert hat", sagte Trainer Sebastian Muyres.

Schon am Sonntag sind die Jüchener erneut gefordert. Im Heimspiel gegen den FC Remscheid geht es gegen einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller. Der VfL liegt einen Rang vor den von Thorsten Legat gecoachten Remscheidern - es ist also ein wichtiges Sechs-Punkte-Spiel. Der Kontrahent zeigt sich sehr schwankend in den Leistungen, eins ist jedoch klar: Im Vergleich zur Hinrunde haben sie eine Schippe drauf gelegt und präsentieren sich vor allem offensiv verbessert. Gelangen in der ersten Saisonhälfte gerade einmal 19 Treffer in 17 Partien, steht die Truppe nun nach elf Partien schon bei 22. Auch die Punkteausbeute ist schon eingeholt. "Unser Fokus liegt gerade darauf, defensiv die Stabilität zu halten. Das wird auch gegen Remscheid so sein. Wenn wir da nicht punkten, war der Zähler gegen Cronenberg auch nichts wert", stellt Muyres klar.

Auch der VdS Nievenheim spielt noch eine Rolle im Abstiegskampf, reisen sie doch am Sonntag nach Hattingen zur Spielvereinigung Niederwenigern und treffen in den letzten zwei Saisonspielen in Gestalt von Jüchen und Rellinghausen auf zwei weitere Vereine, die um den Ligaverbleib kämpfen. "Wir können das Zünglein an der Waage werden. Niederwenigern wird die erste Aufgabe. Die sind besser, als es ihr Tabellenplatz aussagt", so Nievenheims Co-Trainer Sinan Muslu.

Schon zweimal gab es das Aufeinandertreffen beider Vereine in dieser Saison. Im Niederrheinpokal setzten sich die Dormagener nach Elfmeterschießen durch, in der Liga gab es ein 1:1-Remis. Torschütze damals der aktuell zum Linksverteidiger umfunktionierte Marco Lüttgen: "Er muss seit drei Partien hinten spielen, macht es bis jetzt aber sehr gut. Da muss man ihn auch mal herausheben", lobte Muslu den gelernten Torjäger.

Der Gegner musste in der Winterpause einen herben Rückschlag hinnehmen. Marius Müller, Spielmacher und Herz der Mannschaft, wechselte in die Regionalliga zum FC Kray.

Quelle: NGZ
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