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Lokalsport
Landesliga: Jüchen kommt erneut zurück, VdS unterliegt

Rhein-Kreis. Sie haben es schon wieder getan: Die Landesliga-Fußballer des VfL Jüchen/Garzweiler haben das nächste Comeback nach einem 0:2-Rückstand hingelegt - bei ihrem 3:2-Sieg war Blau-Weiß Oberhausen das Opfer. Von Anfang an übernahm der VfL das Kommando und erarbeitete sich auch gute Einschussmöglichkeiten. So scheiterte erst Marc Weuffen, dann Jonas Kell aus fünf Metern. Doch wie schon ein altes Fußballersprichwort sagt: Wer die Chancen vorne nicht macht, bekommt sie hinten rein. Die 45. Spielminute nutzte Oberhausen für einen Doppelschlag und gab Jüchen somit eine ganz schwere Aufgabe mit in die Kabine: Erst verwandelte Ümit Ertural einen von Phillip Reichartz verursachten Elfmeter. Sekunden später eroberte Blau Weiß bei Jüchens Anstoß erneut den Ball, zeigte seine Stärken im Umschaltspiel und erhöhte durch Pascal Spors.

Ungünstiger kann eine Halbzeit nicht enden, doch der VfL kam zurück. "Das 0:2 war eine böse Überraschung für uns. Da waren wir erst einmal konsterniert. Doch noch in der Pause hat die Mannschaft gemerkt, dass dies hier nicht der wahre Film sein kann", beschreibt Jüchens Coach "Dicky" Otten die Stimmung. So weckte Phillip Reichartz sein Team mit dem Anschlusstreffer in der 69. Minute wieder auf. "Danach ging ein Riesen-Ruck durch die Truppe", so Otten. Noch euphorisiert legten die Grevenbroicher direkt nach. Alexander Barth war nicht zu halten und traf zum Ausgleich. Doch damit nicht genug, erneut Barth krönte die Aufholjagd und sicherte die nächsten drei Punkte für den VfL.

Anders ist die Stimmungslage in Nievenheim. Gegen den SC Velbert unterlag die Mannschaft von Trainer Thomas Bahr mit 0:3. Die Partie begann äußerst unglücklich: Schon nach 15 Minuten entschied Schiedsrichter Thorsten Schwerdtfeger auf Strafstoß plus Platzverweis für Keeper Fabian Ritterbach. Rene Burczyk ließ sich diese Chance nicht nehmen und verlud den eingewechselten Kelvin Sanchez del Villar. Spätestens als del Villar in der 72. Minute ein Eigentor unterlief, in dem er sich eine direkt hereingedrehte Ecke selbst ins Tor legte, war die Messe gelesen. Dass Pier Schulz noch auf 3:0 erhöhte, ebenfalls per Elfmeter, spielte keine Rolle mehr.

"Das war heute ein schwarzer Tag für uns. Der Gegner macht aus drei Standards drei Tore. Wir hatten nach dem Rückstand durch Marco Lüttgen und Alexander Hauptmann gute Chancen zum Ausgleich. Vom Einsatz her, mache ich der Mannschaft keinen Vorwurf", sagte Bahr.

(pr)
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