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Lokalsport
Landesliga: Jüchen liefert blamable zweite Hälfte ab

Rhein-Kreis. Wenn eine Mannschaft mit 1:6 untergeht, muss an diesem Tag sehr viel schief gelaufen sein. So passiert bei der blamablen Klatsche der Landesliga-Fußballer des VfL Jüchen/Garzweiler gegen die Spielvereinigung Sterkrade-Nord. Klar, Sterkrade ist aktuell in Topform und kann eine beeindruckende Bilanz von 14 ungeschlagenen Partien in Serie vorweisen. Auch redet sie ein gehöriges Wort um den Aufstieg in die Oberliga mit, doch sechs Gegentreffer sind eindeutig zu viel - gerade für die sich im Abstiegskampf befindenden Jüchener zählt auch das Torverhältnis, welches nun bei minus 16 steht.

"In der ersten Halbzeit war es okay, da haben sie ihre Chancen nicht gemacht und wir gehen mit einem Unentschieden in die Pause. Die zweite Hälfte war dann eine Katastrophe und wir haben Sterkrade mit individuellen Fehlern eingeladen, Tore zu schießen", beschrieb Jüchens Coach Sebastian Muyres die Partie. Den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielte Alexander Barth, nachdem er eine Flanke von Philipp Reichartz per Kopf in die Maschen drückte.

Weiter geht es in der englischen Woche am Donnerstagabend mit einem immens wichtigen Spiel. Um 20 Uhr empfängt der VfL das Tabellenschlusslicht TSV Ronsdorf. "Dieses Spiel ist deutlich wichtiger. Wir müssen uns nun den Mund abputzen und punkten", so Muyres.

Für den VdS Nievenheim bleibt es wie verhext - spielen die Kicker von der Südstraße in der Liga unter der Woche auswärts, können sie nicht ihre gewohnte Leistung abrufen. Mit Ausnahme vom Sieg gegen Benrath gab es gegen Rath, Remscheid, und Blau-Weiß Oberhausen allesamt Niederlagen. Diese unrühmliche Serie erweiterte sich am Freitag, als die Truppe von Coach Thomas Bahr mit 2:3 beim TuS Essen-West unterlag und somit einen Matchball im Abstiegskampf vergab.

"Bei uns ist einfach alles schiefgelaufen, wir haben es nicht hinbekommen, die Außenbahnen zuzumachen. Die Niederlage ist verdient", ging Bahr mit seiner Elf hart ins Gericht. Nach einer Viertelstunde verwandelte Essens Thorben Kirschstein einen Handelfmeter. Spätestens nach Wiederanpfiff schien die Partie entschieden, als der TuS auf 2:0 erhöhte und weiter Druck machte. "Da haben wir Glück, dass wir nicht abgeschossen werden. Dass wir noch einmal auf 2:2 herankommen, war eigentlich Zufall", so Bahr. Hierfür zeigte sich einmal mehr Alexander Hauptmann verantwortlich der seine Farben mit zwei Treffern wiederbelebte. Helfen sollte es am Ende nichts, auch wenn der VdS in Überzahl agierte. Erneut traf Kirschstein und machte die Gedanken an einen Auswärtssieg zunichte. Dieser soll nun am Donnerstag in Sterkrade geholt werden (19.30 Uhr).

(pr)
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