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Lokalsport
Landesliga: Jüchen verliert und freut sich jetzt aufs Derby

Jüchen. Die Partie des VfL Jüchen/Garzweiler beim FSV Vohwinkel Wuppertal begann direkt mit einem Paukenschlag. Schon nach fünf Minuten sollten drei Treffer gefallen sein. Zum Leidwesen der Jüchener war es jedoch Sandro Avanzato der in der Anfangsphase gleich zweimal einnetzte und den Fußball-Landesligisten beim 2:6 (1:3) schnell auf die Verliererstraße schickte. Den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Marc Weuffen erzielt.

Es ging aufregend weiter: Nach dem dritten Tor für den FSV, welcher nach einem Sonntagsschuss aus dreißig Metern fiel, brachte Außenbahnspieler Manuel Sousa Jüchen auf sehenswerte Art und Weise wieder heran. Nach einem Alleingang gegen drei Akteure, ließ er auch noch den Torwart stehen und brachte den Ball im Tor unter. Mehr sollte Viktoria an diesem Tag jedoch nicht gelingen. Sah es in der ersten Halbzeit noch einigermaßen erträglich aus, brach die Truppe von Coach Sebastian Muyres in der zweiten Hälfte völlig ein. Tristan Wirtz, Andreas Seemann und erneut Sandro Avanzato, der schon in der vergangenen Saison über 30 Treffer erzielte, sorgten mit drei weiteren Treffern für die Klatsche, die die enttäuschten Jüchener nun erst einmal ans Tabellenende der Landesliga katapultiert.

"Gestern war es eine Vollkatastrophe. Es waren zehn Fußballer, die nicht ansatzweise an ihr Leistungsvermögen gekommen sind. Nur Manuel Sousa ist auszuklammern. Er ist mit der richtigen Einstellung vorangegangen. Vohwinkel hat eine gute Offensive, aber war hinten sowas von löchrig. Da ist es schon enttäuschend, dass wir daraus nichts machen konnten", so Muyres.

Schon am Sonntag wird ein anderes Gesicht gefordert sein. Dann kommt die Spielvereinigung Odenkirchen zum Derby an die Stadionstraße. Ein Duell, auf das der VfL schon lange gewartet hat. Denn die beiden Sportplätze der Landesligen liegen lediglich sieben Kilometer voneinander entfernt. So bleibt es nicht aus, dass im Kader der Landesligisten auch der ein oder andere Akteur steht, der eine Vergangenheit beim jeweiligen Nachbarn hat. Jüngstes Beispiel hierfür ist Christoph Spinrath. Absolvierte er in der vergangenen Saison noch 29 Partien für Jüchen, ist er jetzt spielender Co-Trainer in Odenkirchen. Doch auch Jüchens Benjamin Burda ist heiß, gegen seinen Ex-Verein zu punkten.

(pr)
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