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Lokalsport
Landesliga: Jüchen will die Lokalduelle mit Odenkirchen

Rhein-Kreis. Rein sportlich sind die letzten Saisonspiele der Fußball-Landesligisten nicht besonders relevant. Doch der VdS Nievenheim hat sich noch ein Ziel gesetzt und versucht morgen mit einem Heimsieg gegen den ESC Rellinghausen (14 Uhr), den sechsten Rang zu sichern. "Wir haben eine klasse Serie gespielt, alle haben sich einen vernünftigen Abschied verdient", sagte Nievenheims Trainer Thomas Bahr.

Indes reisen die Jüchener zum TuS Essen West. Bestimmend ist jedoch ein anderes Thema: Der Antrag der Viktoria, künftig in der anderen Landesliga-Staffel spielen zu dürfen. "Wir hatten ja schon vor dieser Saison gehofft, in der Parallelgruppe zu landen", sagte Jüchens Vorsitzender Christoph Sommer. Sowohl logistisch als auch sportlich und finanziell erhofft sich der Verein eine Verbesserung. Sommer: "Wir würden uns extrem freuen. Es wäre für uns aufgrund der dann anstehenden Lokalduelle reizvoller und praktikabler. Haben wir diese Saison unter der Woche in Essen gespielt, mussten die Jungs einen halben Tag Urlaub nehmen. Außerdem waren die sogenannten Derbys gegen Nievenheim auch nicht besser besucht als normale Landesliga-Spiele". Nun hoffen sie in Jüchen auf den Verband und zugleich auf den Klassenerhalt der Odenkirchener. Die Sportplätze liegen lediglich sieben Kilometer auseinander.

Im Oberliga-Absteiger 1. FC Mönchengladbach sowie dem 1. FC Viersen sind noch zwei weitere "Nachbarn" in der Spielklasse angesiedelt. Allerdings: Bis nach Kleve oder Wesel sind es keine Katzensprünge. Zudem sind die Aussichten auf Erfolg durch den abgelehnten Antrag von TuRU Düsseldorf II in der vergangenen Saison getrübt. Die Landeshauptstädter wollten ebenfalls die Gruppe wechseln - erfolglos.

(pr)
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