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Lokalsport
Landesliga: Querbachs Debüt in Nievenheim geht daneben

Nievenheim. So hatte sich Sascha Querbach sein Debüt als Headcoach der Landesligafußballer des VdS Nievenheim sicher nicht vorgestellt. Mit einem Sieg gegen den MSV Düsseldorf hätte sich Nievenheim so richtig von den Abstiegsrängen absetzen können. Diese Chance ist nun passé - der VdS verlor trotz Führung mit 1:2 (Halbzeit 0:0) und haderte danach mit der eigenen Chancenverwertung. "Wir sind nach unserem Führungstreffer einfach nicht konsequent genug gewesen und haben das zweite Tor nicht nachgelegt. Es ist bitter, nach einem Spiel, dass wir bestimmt haben, mit hängenden Köpfen vom Platz zu gehen. Selbst Düsseldorfs Coach Mohamed Elmimouni sagte am Ende, dass es ein glücklicher Sieg war", haderte Querbach.

Nach einer torlosen ersten Hälfte ohne Torchancen auf beiden Seiten war es wieder einmal Nievenheims Königstransfer Nils Mäker, der die Grün-Weißen in der 59. Minute mit seinem siebten Saisontor in Führung schoss. Vorher wurde der Schuss von Kevin Scholz abgefälscht, Mäker schnappte sich die Kugel, umkurvte den Keeper und netzte ein. Doch dann war der VdS zwei Mal nicht wach: In der 76. Minute köpfte Tayfun Uzunlar eine Freistoßflanke zum 1:1 in die Maschen, vier Minuten vor Schluss fiel Semih Cakir ein Abpraller vor der Füße, so dass er den Siegtreffer besorgte. "Heute wissen wir nicht, warum wir verloren haben. Hinzu kam noch, dass uns die Schiedsrichterin in der Schlussphase einen klaren Elfmeter verweigerte, nachdem Alexander Hauptmann den Ball am Keeper vorbeilegte und gefoult wurde. Das knallte richtig, aber der Linienrichter sagte mir, er dürfe in so einer Situation nicht eingreifen", sagte Querbach frustriert.

(pr)
 
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