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Lokalsport
Landesliga: VdS hofft gegen Mettmann auf den ersten Sieg

Rhein-Kreis. Seit sechs Partien warten die Landesliga-Kicker des VdS Nievenheim nun schon auf einen Sieg. Immer wieder ist es die Schlussphase, die den Ex-Oberligisten um Punkte bringt. Die kommende Heimaufgabe gegen den ASV Mettmann soll nun mit einem Dreier gelöst werden "Das ist eine gute Mannschaft, die mit ehemaligen Oberliga-Spielern gespickt ist. Sie haben die Aufstiegseuphorie mitgenommen, aber in der Liga ist jeder zu schlagen", sagte VdS-Coach Thomas Bahr.

Eins ist positiv zu vermerken: In jedem einzelnen Ligaspiel trafen die Nievenheimer bisher. Doch zugleich sind es gerade die Stürmer Kevin Scholz und Alexander Hauptmann, die aktuell noch ein wenig unter Ladehemmungen leiden. Bahr: "Definitiv ist die Anzahl an kassierten Gegentoren zu viel und vorne nutzen wir Chancen nicht. Daran arbeiten wir aber. Der Eindruck in der Trainingswoche war sehr gut".

Der TSV Bayer Dormagen ist durch das Remis gegen den TV Kalkum-Wittlaer am vergangenen Wochenende nun Vorletzter. Es war das beste Saisonspiel der Schützlinge von TSV-Coach Carlos Perez und lässt vor der Auswärtsaufgabe gegen den 1. FC Mönchengladbach darauf hoffen, dass der Aufsteiger nun den richtigen Gang gefunden hat. Denn gegen den Absteiger aus Mönchengladbach wäre ein Sieg von immenser Bedeutung. Der 1. FC ist mit lediglich einem Sieg sehr enttäuschend in die Saison gestartet. Nur ein Mönchengladbacher ist schon wieder in Top-Form. Derman Disbudak sorgte in der vergangenen Saison im Trikot des DSC Düsseldorf für Angst und Schrecken in den Defensivreihen der Liga. Nun läuft er für den Absteiger auf und hat schon wieder fünfmal getroffen. "An der Partie gegen Kalkum gibt es nicht viel auszusetzen. Da haben wir gezeigt, dass wir es können. Nun müssen wir die Chancen noch besser nutzen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir den ersten Sieg holen", zeigte sich Perez optimistisch.

In der Vorwoche hatten Jüchens Fußballer gleich zwei Gründe, sich zu ärgern: Da war zum einen die unglückliche 0:1-Niederlage beim SC Velbert und zum anderen die Unbeherrschtheit von Manuel Sousa und Mohamed Chaibi, welche nach Tätlichkeiten jeweils mit glatt "Rot" vom Platz flogen. Dies macht die kommenden Aufgaben nicht einfacher. Am Sonntag steht mit der Heimpartie gegen die SSVg Heiligenhaus ein richtungweisendes Match an. Der Kontrahent liegt einen Punkt hinter Jüchen. Bei einem Sieg setzt sich der VfL wieder etwas von den unteren Plätzen ab, bei einer Niederlage drohen die Abstiegsränge. Der gefährlichste Mann von Heiligenhaus ist Christian Schuh, der schon drei Tore erzielt hat. "Wir müssen den Kampf annehmen. Es wird ein heißer Tanz. Wir verschenken keinen einzigen Punkt", sagt VfL-Coach Sebastian Muyres.

(pr)
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