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Lokalsport
Landesligist VfL Jüchen/Garzweiler ist der Favorit in Gruppe A

Rhein-Kreis. In der Gruppe A ist bei der Endrunde der Hallenkreismeisterschaften in Dormagen jede Liga einmal vertreten. Dabei sind der einzige Landesligist, VfL Jüchen/Garzweiler, Bezirksligist TuS Grevenbroich, der Tabellenführer der Kreisliga A, SV Bedburdyck/Gierath, und das Überraschungsteam aus der Kreisliga B, die DJK Hoisten. Gestartet wird das Turnier morgen um 12 Uhr mit der Partie Jüchen gegen Grevenbroich. Von Felix Strerath

Natürlich gehört Jüchen/Garzweiler aufgrund seiner Ligazugehörigkeit nicht nur zu den Favoriten auf den Gruppen-, sondern auch auf den Gesamtsieg. Die Vorrunde meisterte der VfL ohne größere Probleme. Für Trainer Dicky Otten stehen die Chancen jedoch für alle gleich: "Die Konkurrenz ist stark. Schon in der Vorrunde haben uns die A-Ligisten Paroli geboten." Am Kader wird nichts geändert, für jeden Spieler ist die Teilnahme weiterhin freiwillig. Otten freut sich auf die Veranstaltung: "Wir sind froh, dass wir dabei sind. Das ist eine schöne Abwechslung zur harten Vorbereitung."

Ebenfalls ohne Schwierigkeiten hat Endrunden-Dauergast TuS Grevenbroich die Qualifikation gepackt. In den vergangenen drei Jahren scheiterten die Grevenbroicher jeweils im Halbfinale. "Mit einem Quäntchen Glück könnten wir es in diesem Jahr ins Finale schaffen", so Grevenbroichs Coach André Theißen. Dennoch sagt er: "Wir gehen es an, wie in den letzten Jahren. Der Fokus liegt klar auf der Liga." Als Erfolgsformel für den Sieger des Turniers macht er aus: "Die individuelle Klasse und der eiserne Wille werden entscheidend sein."

Dass der SV Bedburdyck/Gierath, Primus der Kreisliga A, individuelle Klasse besitzt, hat er nicht erst in der Vorrunde vor heimischem Publikum, sondern auch schon in der Liga bewiesen. Wie viel der Hallenkreismeister von 1995 davon jedoch am Sonntag zeigen wird, ist noch fraglich. Mit Musa Yesilbag, Marcel Preckel, Jochen Schumacher und Marvin Walther sind eine Menge Spieler angeschlagen. Zudem steht Stammkeeper Dominik Lingweiler am Wochenende nicht zur Verfügung und sein Ersatzmann Ralph Tyborski ist aktuell noch verletzt. "Wir müssen sehen, ob Ralph bis Sonntag fit ist", so Trainer Jürgen Steins. Ansonsten muss sein Co-Trainer und ehemaliger zweiter Keeper Daniel Hoff in die Bresche springen. Er wird wohl auch am Samstag beim Test gegen den VfB Hochneukirch das Tor hüten. Aufgrund der Umstände gibt Steins ein bescheidenes Ziel aus: "Wir wären mit einem guten Mittelfeldplatz zufrieden." Als größter Außenseiter geht die DJK Germania Hoisten in der Gruppe A ins Rennen. Völlig überraschend setzte sich Hoisten in einer der schwersten Vorrunden durch und reist nun am Sonntag zur Endrunde. Erst besiegte das Team von Coach Athur Koziatek die DJK Gnadental im Halbfinale und kickte dann Landesligist VdS Nievenheim im Siebenmeterschießen aus dem Turnier. Bereits 2014 schaffte Hoisten den Sprung unter die Runde der besten Acht und holte Rang sieben. Coach Koziatek kennt den Grund: "Wir haben vorne technisch starke Spieler, schalten schnell um. Jeder läuft einfach für jeden." Deshalb hofft Koziatek auf Außenseiterchancen: "Wir sind immer für eine Überraschung gut." Personell wird der Übungsleiter nichts ändern: "Es spielen dieselben Leute, die haben es verdient."

Quelle: NGZ
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