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Radsport
Landrat tritt zwei Mal in die Tandem-Pedale

Radsport: Landrat tritt zwei Mal in die Tandem-Pedale
Tritt am 1. Mai in die Pedale: Hans-Jürgen Petrauschke. FOTO: -woi
Rhein-Kreis. Nur einen Tag nach dem Radrennen in Büttgen steht der Tandem-Tag auf Gut Gnadental auf dem Plan.

Über ein Übermaß an Langeweile oder ein Zuviel an freier Zeit hat sich Hans-Jürgen Petrauschke noch nie beklagt. Dass er zur Zeit noch mehr unterwegs ist als sonst, "hat gar nichts damit zu tun", dass er am 13. September gerne als Landrat des Rhein-Kreises wiedergewählt werden möchte, sagt der 57-Jährige mit dem ihm eigenen Humor.

In der kommenden Woche wartet besonders viel Beinarbeit auf ihn. Denn zwischen dem Straßenradrennen des VfR Büttgen und dem "Tandem-Tag" auf Gut Gnadental am 2. Mai liegen gerade mal 18 Stunden. Hans-Jürgen Petrauschke gehört zu den Stammgästen beider Veranstaltungen. Und das nicht als Zuschauer, sondern als aktiver Bestandteil eines jener dreirädrigen Tandems, auf denen jeweils ein "Prominenter" und ein geistig Behinderter ein möglichst miteinander harmonierendes Duo bilden.

Während der Tandem-Tag mit einer mehr oder minder gemütlichen Ausfahrt eingeläutet wird - Start der Drei- und sie begleitenden Zweiräder ist diesmal auf Gut Gnadental - liefert sich der Landrat in Büttgen meist ein "echtes" Rennen mit seinen neun Konkurrenten, zu denen wieder Lutz Lienenkämper MdL, der Kaarster Bürgermeister Franz-Josef Moormann und Volker Gärtner aus dem Vorstand der Sparkasse Neuss gehören. "Nicht ich, die anderen sind immer so ehrgeizig", weist er den Verdacht, ihm ginge es auf den zwei Runde gleich 1,8 Kilometer um den Sieg, weit von sich.

Insgesamt stehen am 1. Mai zehn Rennen auf dem Zeitplan, beginnend um 9.30 Uhr mit der Männer C-Klasse bis zum Eliterennen ab 16.30 Uhr - viel Arbeit nicht nur für das Moderatorenduo Christian Stoll und Henning Tonn, das bereits am Vorabend im Einsatz ist. Sondern auch für die ehrenamtlichen Helfer um Radsport-Abteilungsleiter Heinz-Josef Mäntz. Um deren Engagement zu würdigen, wünscht sich Petrauschke mehr Aufmerksamkeit für "all die tollen Sportveranstaltungen im Rhein-Kreis. Es gibt so viel mehr zu sehen als nur Bundesliga-Fußball im Fernsehen."

(-vk)
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