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Am Rande
Liga-Hopping extrem der HG

Neuss. Jetzt haben sich die Handballerinnen der HG Kaarst/Büttgen selber übertroffen: Obwohl in der Relegation sportlich aus der Verbandsliga abgestiegen, bleiben die Mädels von Trainer Harald Metsches doch drin. Und das kam so: Die HSG Osterode/Harz hat zwei Tage vor Abgabefrist der notwendigen Bankbürgschaft auf ihr Startrecht in der 3. Liga Ost verzichtet. Damit wird ein Platz in der 3. Liga frei, den nun der eigentlich auch abgestiegene HSV Gräfrath dankend angenommen hat.

Die Folge: Der Zwangsabstieg der Gräfrather Zweitvertretung aus der Oberliga wird rückgängig gemacht und alle Relegationsspiele sind annulliert worden. Metsches: "Somit sind wir durch die Kapriolen in den 3. Ligen ab- und wieder aufgestiegen." Das Liga-Hopping der HG geht also weiter: 2014 waren die Kaarsterinnen in die Oberliga aufgestiegen, nur um eine Saison später zurück in der Verbandsliga zu sein, von der es in der abgelaufenen Spielzeit sofort runter in die Landesliga ging.

Kein Wunder, dass Metsches extrem erleichtert ist, "denn erstmals haben wir keine Personalsorgen zu fürchten und unsere Jugendlichen noch in der Hinterhand." Bislang sieht der Kader, der am 2. Juni in Teil eins der Vorbereitung gestartet ist, so aus: Stefanie Schorn und Anna-Maria Eickels im Tor; Yvonne Finken, Lina Brockerhoff, Ricarda Linevondeberg, Sabrina Schmitz, Laura Caelers, Hannah Bonnekamp. Dazu gekommen sind: Torfrau Joana Koppelmann, Lisa Wahlster, Linda Rath, Arleta De Winkel, Hannah Pilling, Vanessa Fischer, Claudia Müller, Miriam Willecke (alle ART Düsseldorf) und Rebecca Reinders (ATV Biesel).

Metsches: "Damit sind unsere Personalplanungen weitestgehend abgeschlossen. Ein Fragezeichen steht noch hinter Sabrina Schmitz, sie trainiert bis auf weiteres zusätzlich beim Zweitligisten TuS Lintfort mit."

dirk.sitterle@ngz-online.de

Quelle: NGZ
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