| 22.03 Uhr

375 Teilnehmer: 30. Gilbachturnier des TTC Vanikum war ein voller Erfolg
Lubberich verteidigte seinen Titel

Es geht weiter aufwärts für das Gilbach-Tischtennisturnier, das der TTC Vanikum in diesem Jahr bereits zum 30. Mal ausrichtete. Während die Teilnehmerzahlen bei den meisten anderen Turnieren im Kreis stagnieren oder rückläufig sind, verzeichneten die Vanikumer einen Zuwachs von rund 20 Prozent. Gingen im Vorjahr noch 310 Starter in 14 Klassen auf Titeljagd, waren es am dieses Mal 375 in 15 Klassen.

So fiel es auch TTC-Pressewart Marco Seiffert nicht schwer, eine positive Bilanz zu ziehen: "Das Turnier war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Auch organisatorisch gab es keine Zwischenfälle, alles lief reibungslos und zügig ab." Dennoch gab es bei den Wettbewerben, für die Rommerskirchens Bürgermeister Albert Glöckner die Schirmherrschaft übernommen hatte, einen Wehrmutstropfen. Für alle weiblichen Klasse meldeten nur 24 Teilnehmerinnen. Seiffert: "Das zeigt deutlich die Misere im Tischtennissport.

" Trotzdem war es ein Mädchen, das zur erfolgreichsten Teilnehmerin des Turniers avancierte. Lara Broich vom ausrichtenden Verein brachte das Kunststück fertig, sich in den Schülerinnen- und Mädchenkonkurrenzen im Einzel zwei erste und zwei dritte Plätze sowie im Doppel drei erste Plätze und einen dritten Rang zu sichern (siehe auch Ergebnisleiste auf dieser Seite). Wie nicht anders zu erwarten gab der TTC Grevenbroich bei den Jungen den Ton an. Bei gleich vier Schloss-Städtern auf dem Siegertreppchen hatte es den Anschein, als wäre eine Grevenbroicher Vereinsmeisterschaft ausgespielt worden.

Im Endspiel setzte sich Michael Dubbel gegen seinen Mannschaftskameraden Arthur Harwardt aus der Landesliga-Truppe der Grevenbroicher durch. Auf den geteilten dritten Platz kamen Björn Meyer und Thomas Schettki. Die besten sportlichen Leistungen gab es in der Herren A-Klasse zu sehen, in der Karsten Lubberich aus der Verbandsliga-Mannschaft des TTC Grevenbroich seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte.

Dabei hätte ihn unter den letzten Acht schon fast das Aus ereilt. Gegen Ali Adirmaz aus Gelsenkirchen konnte er sich im dritten Satz knapp mit 21:19 durchsetzen. Dafür lief's dann im Halbfinale und im Endspiel umso besser. In der Vorschlussrunde gab's gegen Frank Malmwiek (TuRa Bergkamen) genau wie im Finale gegen Holger Schwierz (ESV Bonn) einen glatten 2:0-Erfolg. Eine dicke Überraschung schaffte der Grevenbroicher Marcel Schiffer, der in Runde zwei Ramin Hamidi (NF Rheydt) ausschaltete und am Ende Dritter wurde. D. Beineke

 
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