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Lokalsport
Matyas Szabo trägt Fackel durch das Olympische Dorf

Dormagen. Vilmos Szabo erlebt morgen zum achten Mal eine Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele, für Matyas Szabo ist es die erste. Dennoch hat der Sohn dem Bundestrainer der deutschen Säbelfechter etwas voraus: Der 24-Jährige, von Kindesbeinen an Mitglied im TSV Bayer Dormagen "und quasi in der Fechthalle aufgewachsen", darf heute zusammen mit vier weiteren Athleten die olympische Fackel durch das Athletendorf in Rio de Janeiro tragen.

Jeder Kontinent entsendet dazu einen Aktiven. Szabo wurde gestern per Losentscheid als europäischer Vertreter bestimmt. "Wir freuen uns sehr darüber", sagt Michael Vesper, Chef de Mission der deutschen Olympiamannschaft, "das ist eine große Ehre."

Das Losglück traf den Richtigen: "Wir sind Europäer", sagt Vilmos Szabo über sich und seine Familie. Der 51-Jährige ist in Rumänien geboren, gehörte dort ebenso wie Ehefrau Reka (nahm drei Mal an Olympischen Spielen teil) zur Ungarisch sprechenden Minderheit - "ich habe erst mit sechs Jahren Rumänisch gelernt" - und lebt seit 1993 in Dormagen. Damals war Matyas zwei Jahre alt - zwei Tage vor Ende der Olympischen Spiele (19. August) feiert er seinen 25. Geburtstag.

(-vk)
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