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Max Hartung gewinnt Turnier in Straßburg

Lokalsport: Max Hartung gewinnt Turnier in Straßburg
Zufrieden: (v.l.) Benedikt Wagner, Maximilian Hartung, Maximilian Kindler.
Dormagen. Zum Jahresauftakt setzte sich der TSV-Fechter im Finale des "Circuit Franco Allemand" gegen seinen Teamkollegen Benedikt Wagner durch. Von Dirk Sitterle

Das ist doch mal ein prächtiger Start ins Olympiajahr für die Fechter des TSV Bayer Dormagen: Beim jährlich in Zusammenarbeit mit dem französischen Fechtverband FFE veranstalteten Säbelturnier "Circuit Franco Allemand de Sabre" im elsässischen Straßburg bezwang Max Hartung im Finale seinen Mannschaftskollegen Benedikt Wagner mit 15:12.

Beide hatten sich mit makelloser Bilanz in die Runde der besten 16 gekämpft. Dort räumte Hartung zunächst den Franzosen Julien Medard (15:9) aus dem Weg und behielt im Viertelfinale auch gegen seinen Vereins- und Trainingspartner Matyas Szabo, der das internationale Ranglistenturnier auf Rang sechs abschloss, deutlich mit 15:7 die Oberhand. Unter die letzten Zwei brachte ihn schließlich der 15:12-Erfolg über den ebenfalls am Höhenberg fortgebildeten Maximilian Kindler (TSG Eislingen). Wagner, gemeinsam mit Hartung 2014 in Kasan Weltmeister im Teamwettbewerb, erreichte in der K.o.-Runde mit Siegen über die Franzosen Edouard Barloy (15:12) und Nikolas Rousset (15:7) das Finale. Dass die Dormagener Jungs in Straßburg den Turniersieg im Vereinsduell ausmachten, fand TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald natürlich toll. Nach dem von Hartung gewonnenen finalen Gefecht bilanzierte er strahlend: "Max auf eins und Benedikt auf zwei - das ist ein schöner Start ins neue Jahr." Genauso freute ihn das gute Abschneiden des erst 17-Jährigen Raoul Bonah. Der Schüler des Sportinternats in Knechtsteden belegte hinter Kindler (3.) und dem Dormagener Richard Hübers (12.) Rang 14. Nicht am Start war in Straßburg Ex-Weltmeister Nicolas Limbach. Trotzdem wertete Bundestrainer Vilmos Szabo (Dormagen) die Veranstaltung als "wichtige und gute Vorbereitung auf die kommenden Weltcup-Turniere. Das war schon mal ein guter Auftakt. Mit den Platzierungen bin ich zufrieden."

Das deutschen Säbel-Herren blieben quasi direkt in Frankreich, machte sich gestern auf zu einem mehrtägigen Trainingslager in Paris. Dort erhalten sie den Feinschliff für das Weltcup-Turnier am 29. Januar im italienischen Padua.

Bereits vor dem Trip nach Straßburg hatte Vilmos Szabo die deutschen Säbel-Asse (Damen sowie Junioren und Juniorinnen) am Dormagener Höhenberg zusammengezogen. Unterstützt von Eero Lehmann, Dan Costache, Vadim Shturbabin sowie einigen Vereinstrainern animierte er die Teilnehmer dabei auch zu außergewöhnliche Trainingseinheiten. So ging es unter anderem in die Skihalle Neuss. "Es ist sehr anerkennenswert, das insgesamt 40 Fechterinnen und Fechter den Lehrgang für ihre Weiterentwicklung genutzt haben. Sie haben fleißig trainiert und sehr konzentriert mitgearbeitet", fasst Szabo zusammen.

Quelle: NGZ
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