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Handball
Michel Mantsch führt weiter beim TVK Regie

Korschenbroich. Vor dem letzten Heimspiel am Samstag gegen die OSC Löwen klärt der Handball-Drittligist eine weitere Personalie. Von Volker Koch

Almantas Savonis ist schon weg, der Torhüter kehrt nach seinem Kurzgastspiel bei Eintracht Hagen in seine litauische Heimat zurück. Vor dem letzten Saison-Heimspiel am Samstag (19.30 Uhr, werden Marcel Görden (zum Liga-Konkurrenten HSG Krefeld, bei dem inzwischen auch sein ehemaliger Teamkollege David Breuer angeheuert hat), Philip Liesebach (zum Oberligisten Borussia Mönchengladbach) und Christoph Gelbke (Ziel noch unbekannt) vom TV Korschenbroich verabschiedet.

Ansonsten setzt der Handball-Drittligist auf Kontinuität und verlängerte jetzt auch den Vertrag mit seinem Spielmacher Michel Mantsch um ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2016. "Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, Michel weiterhin für den TV Korschenbroich zu gewinnen", freut sich Trainer Ronny Rogawska über die Einigung mit dem 21-Jährigen, der vor drei Jahren vom TV 05 Mülheim zum TVK wechselte, "er ist für uns vor allem im Angriff sehr wertvoll. Deshalb würde ich mir wünschen, dass er in der kommenden Spielzeit verletzungsfrei bleibt." Denn in der ohnehin von vielen Ausfällen geprägten aktuellen Saison hatte Mantsch dem TVK in fast der Hälfte aller Spiele gefehlt. "Ich bin froh über die Vertragsverlängerung. Die nächste Saison wird wegen des personellen Umbruchs eine große Herausforderung, darauf freue ich mich", sagt Mantsch, der in der blutjungen Mannschaft neben Routinier Mathias Deppisch (34) dann dienstältester Spieler sein wird und eine Führungsrolle einnehmen soll.

Während sich der TVK am Samstag mit einem Sieg ordentlich von seinen Fans verabschieden möchte, geht es für die Gäste um die Existenz in der Dritten Liga: Zwei Spieltage vor Saisonende stehen die Duisburger auf dem ersten Abstiegsplatz, einen Zähler hinter dem VfL Gladbeck, punktgleich mit dem Soester TV. Der Vorteil der Löwen, bei denen seit anderthalb Wochen Torhüter Matthias Reckzeh und der frühere A-Jugendtrainer Thomas Molsner anstelle des zurückgetretenen Jörg Förderer das Training leiten: Sie sind im entscheidenden direkten Vergleich gegenüber beiden Konkurrenten besser.

Allerdings müssen sie gegenüber Gladbeck noch mindestens einen Punkt wettmachen - in Korschenbroich und eine Woche später im Heimspiel gegen die HSG Lemgo II alles andere als ein leichtes Unterfangen. Gladbeck seinerseits hat die beiden schweren Auswärtsaufgaben beim TuS Ferndorf (kann mit seinem Unentschieden am Samstagabend Meister werden) und beim Neusser HV vor der Brust. Gewinnen weder VfL noch OSC ihre Spiele, könnte der Soester TV sie mit einem Sieg über die HSG Krefeld oder bei Mitaufsteiger Zweibrücken noch beide überflügeln.

Den TVK interessiert das nur am Rande. "Wir hatten mit den beiden Todesfällen von Thomas Winzer und Klaus Zimmermann eine extrem schwierige Woche und sind froh, sie mit einem Sieg über Gladbeck überstanden zu haben. Jetzt wollen wir gegen Duisburg nachlegen", sagt Manager Kai Faltin. "Sicherlich wird es am Samstag sehr emotional werden, schließlich verlassen uns drei Spieler, die lange das Trikot des TVK getragen haben. Ich wünsche mir einfach einen positiven Abschluss vor unseren eigenen Fans und hoffe, dass die Halle noch einmal voll besetzt sein wird," sagt Rogawska, der auf den angeschlagenen Tom Wolf verzichten muss.

Quelle: NGZ
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