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Lokalsport
Münchow wird bester Deutscher

Dormagen. Kanu: Dormagener bei der Freestyle-EM. Horn Dritter beim Deutschland-Cup. Von Christos Pasvantis

Von einer guten Platzierung bei den Europameisterschaften im Kanu-Freestyle hatte Yannick Münchow vom WSC Bayer Dormagen sicherlich geträumt. Dass es im leistungsstarken Feld der K1-Herren in Plattling an der Isar allerdings bis ins Halbfinale und dort als bester Deutscher zum zehnten Platz reichte, dürfte aber selbst den selbstbewussten 21-jährigen überrascht haben.

In der Vorrunde, die er als einer von 20 Startern überstand, war er schließlich auf Platz 16 nicht wirklich aufgefallen. Dies gelang ihm allerdings im Viertelfinale umso mehr, als sein zehnter Platz nicht nur für das Halbfinale reichte, sondern mit zehn Punkten Vorsprung auf "Altmeister" Martin Koll auch das beste deutsche Ergebnis war. Als einziger Vertreter seines Landes durfte Münchow demnach im Halbfinale antreten, wo eine erneut gute Leistung zu Rang zehn in der Endabrechnung reichte. Dass er damit die Top fünf und das Finale verpasste, dürfte die Freude angesichts einer neuen persönlichen Bestzeit nicht getrübt haben.

Bei den Frauen sicherte sich Lisa Hasselwander als Sechste ebenfalls das Ticket für das Halbfinale, wo sie mit Rang neun tags darauf aber nicht mehr an ihre gute Leistung anknüpfen konnte und als Neunte den Finaleinzug verpasste. Carolin Mayer, Vereinskameradin der beiden, schaffte es bei den Juniorinnen als Vierte des Vorlaufs sogar direkt ins Finale, wo sie mit einem vierten Platz nur knapp an einer Medaille vorbei surfte. Bei den C1-Herren schaffte es Jonas Unterberg ins Halbfinale, wo er mit einem siebten Platz die Segel streichen musste.

Auf einer der letzten Naturstrecken in Mitteleuropa, die internationalen Wettkampfbedingungen genügt, gingen im Salzburger Land auf der Saalach gleichzeitig auch neun WSC-Kanuten im Slalom aufs Wasser. Bei den Junioren trumpfte Malte Horn auf, mit zwei ausgeglichenen Runden im Kanadier bewies er sein technisches Können und belohnte sich mit Rang drei. Anna Faber war hingegen nicht mit sich zufrieden. Die Sportsoldatin mit Wohnsitz in Augsburg kassierte nach einem schnellen ersten Lauf 50 Strafsekunden am letzten Tor, was am Ende nur für Platz zwölf reichte. Tobias Horn erfuhr in der Leistungsklasse die Ränge zwölf und 16, Jeffery Piontek landete auf den Plätzen 17 und 18.

Unter den Talenten erkämpfte sich Anna-Katharina Bolten einen zwölften Platz, Laura Baikowski konnte sich auf Rang 15 steigern. Marie Gottowick kam als 23. ins Ziel, Katharina Baikowski an 35. Stelle. Im großen Feld der Kajak-Junioren belegte Maximilian Clauß zudem Platz 41.

Quelle: NGZ
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