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Lokalsport
Neuer Rekord beim "Preis der Chemiestadt"

Lokalsport: Neuer Rekord beim "Preis der Chemiestadt"
Erst ein Mal (Lea Scholten 3. 2008) stand eine Dormagener Fechterin beim Preis der Chemiestadt auf dem Podium - ein lohnendes Ziel für Larissa Eifler. FOTO: A. bizzi
Dormagen. Fechter sind keine Leichtathleten, deshalb gibt es bei ihnen selten Rekorde zu feiern. Vielleicht ist das der Grund, warum Olaf Kawald auf diesen Rekord besonders stolz ist: "Wir freuen uns, dass wir zum ersten Mal die 300er-Marke geknackt haben", sagt der Fechtkoordinator des TSV Bayer Dormagen mit Blick auf das Junioren-Weltcupturnier im Säbelfechten, das am Samstag ab 9.45 Uhr im Bayer-Sportcenter ausgetragen wird - die Finalkämpfe beginnen um 18.30 Uhr.

Das größte Turnier seiner Art war der seit 1975 ununterbrochen ausgetragene "Preis der Chemiestadt" schon seit ein paar Jahren. Für die 43. Auflage haben jetzt zum ersten Mal mehr als 300 Fechterinnen und Fechter gemeldet. Und das buchstäblich "aus aller Welt": Erstmals sind auch Aktive aus Indien und Australien am Start. "Auf sie freuen wir uns besonders. Das zeigt, wie hoch die Anziehungskraft unseres Turniers rund um den Globus ist", sagt Kawald.

Die Masse ist die eine Seite, die Klasse die andere. Dormagen sah schon immer ein Schaulaufen kommender Fechtstars. Selbst Olympiasieger wie Stanislav Pozdniakov (Atlanta 1996 (Sieger 1991), Aldo Montano (Athen 2004, 3. 1997) und Aaron Szilagyi (London 2012, Rio 2016, Sieger 2006) standen hier schon auf der Planche. Diesmal heißen die Favoriten Konstantin Lokhanov (Russland) - der Vorjahressieger ist aktueller Junioren-Weltmeister und Nummer eins der Junioren-Weltrangliste - und Liza Pusztai. Die Ungarin führt ebenfalls die Weltrangliste an, knapp gefolgt von Vorjahressiegerin Olga Nikitina (Russland).

In die Fußstapfen der erfolgreichen Lokalmatadore zu treten - Nicolas Limbach gewann 2003, Benedikt Wagner 2009 und Richard Hübers 2010 - wird schwer für die Dormagener Junioren. Der letzte Podestplatz (2. Eduard Gert) liegt bereits drei Jahre zurück. Die besten Aussichten haben Raoul Bonah, Larissa Eifler und Liska Derkum

(-vk)
 
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