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Lokalsport
Neuss-Grefrather Reitclub rüstet sich für die Dressurtage

Grefrath. Das bestens besetzte Dressurturnier auf der Reitanlage Held beginnt am Donnerstag. Highlight ist die Flutlichtkür am Freitagabend.

Die Neuss-Grefrather Dressurtage sind seit über drei Jahrzehnten ein fester Termin im Kalender der nordrhein-westfälischen Dressurreiter - vom 25. bis 28. Mai steigt die 34. Auflage auf der Reitanlage Held. Von der Turnierpremiere 1983 bis heute hat sich vieles verändert - das weiß auch Annette Grimsel, Vorsitzende des Neuss-Grefrather Reitclubs, der das Turnier jedes Jahr auf die "Hufe" stellt.

"Die Prüfungen haben sich natürlich verändert, früher gab es auch Springen", weiß Grimsel. "Aber manches ist auch geblieben. Es gibt zum Beispiel Zuschauer, die kommen seit 1983 jedes Jahr zu unserem Turnier - und das ist einfach toll. Auch viele Reiter sind längst Stammgäste." Die Treue der Zuschauer und Aktien motiviert das Team des Vereins jedes Jahrs aufs Neue, die vier Turniertage mit vollem Elan anzugehen, inklusive der aufwendigen Vorbereitungen.

So haben sie auch für das nächste Wochenende wieder bestmögliche Bedingungen für Zwei- und Vierbeiner geschaffen: Das große Viereck - das sportliche Herz - ist optimal vorbereitet, die Richterhäuschen stehen parat, und der Innenhof - traditionell das kulinarische Turnier-Zentrum - ist wieder gemütlich hergerichtet. "Das sportliche Programm kann sich ebenfalls sehen lassen", verspricht Annette Grimsel.

Zum Highlight für die Zuschauer wird immer der Freitagabend mit der Dressurkür unter Flutlicht (ab 20 Uhr) und dem anschließenden Hoffest. Die zwölf besten Paare aus der S-Dressur am Donnerstag (15.45 Uhr) dürfen in dieser Kür reiten. Zwei weitere schwere Prüfungen gibt es: Den St. Georg Spezial am Samstag um 12.30 Uhr und das große Finale am Sonntag um 16 Uhr mit den besten zehn Reitern. Besonders bei Pferdekennern und Züchtern stehen die Qualifikationen zum Bundeschampionat für fünf- und sechsjährige Dressurpferde (Sonntag ab 12.30 Uhr) hoch im Kurs. "Es gibt jeden Tag tollen Dressursport zu sehen", findet die Vereinsvorsitzende und freut sich auch über bekannte Gesichter unter den Reitern. Zum Beispiel Niklaas Feilzer und Beatrice Buchwald. Letztere war bis Ende 2016 Bereiterin im Stall von Isabell Werth, bildete unter anderem deren Rio-Olympiapferd Weihegold aus. Niklaas Feilzer ist dagegen im Werth'schen Stall geblieben und bringt die Nachwuchspferde der mehrfachen Olympiasiegerin in Topform. Sie treffen unter anderem auf die Dressurcracks aus dem Kreis-Pferdesportverband Neuss. "Es wird also spannend, es wird tolle Runden im Viereck geben", freut sich Annette Grimsel. Am Donnerstag geht's los.

Info Zeiteinteilung und Nennungslisten im Internet unter www.bila.de.

(rosz-)
 
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