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Lokalsport
Neusser Hockey-Brüder sorgen für Furore

Neuss. Die Talente Julius und Konstantin Hayner eilen jetzt mit dem Düsseldorfer HC von Erfolg zu Erfolg. Von Dirk Sitterle

Auf seine Hockey-"Importe" aus Neuss kann sich der Düsseldorfer HC verlassen: Die Damen des DHC haben es mit den beiden Nationalspielerinnen Luisa Steindor und Annika Sprink sowie Carolin Keil bis auf Platz eins der Bundesliga gebracht. Ebenfalls für Furore sorgen beim Nachbarn die Talente Julius und Konstantin Hayner.

Bereits Anfang des Jahres hatte sich Julius Hayner mit den Düsseldorfer A-Knaben den Deutschen Meistertitel in der Halle gesichert. Im in Oelde ausgetragenen Endspiel war dem 14-Jährigen beim 2:1-Sieg über den Erzrivalen Uhlenhorst Mülheim der Treffer zum zwischenzeitlich 1:1-Ausgleich gelungen. Seine Hockeykarriere hatte er als dreieinhalb Jahre alter Dreikäsehoch beim HTC Schwarz-Weiß Neuss gestartet und sich unter den Trainern Markus Lonnes (inzwischen überaus erfolgreich bei den Damen von RW Köln tätig) und Lennard Leist (im Sommer zum DHC gewechselt) stetig weiterentwickelt. Weil es an der Jahnstraße in seiner Altersgruppe schlichtweg nicht genügend Spieler gab, schloss er sich im Herbst 2014 dem "Am Seestern" in Oberkassel beheimateten Hockeyklub aus der Landeshauptstadt an.

Ihm folgte im Februar aus demselben Grund sein ein Jahr älterer Bruder Konstantin. Gemeinsam bezwangen sie im September im Finale der Westdeutschen Meisterschaft der männlichen Jugend B wiederum Uhlenhorst Mülheim nach einem 0:3-Rückstand zur Pause noch mit 4:3. Beide waren zudem Mitglieder der starken U16-Auswahl des Westdeutschen Hockey-Verbandes, die sich Anfang Oktober in Stuttgart den Sieg beim Turnier um den Franz-Schmitz-Pokal holte. Im Endspiel zog der Nachwuchs aus Baden-Württemberg nach Siebenmeterschießen mit 7:8 den Kürzeren. Der Wettbewerb für Verbandsnachwuchsmannschaften findet bereits seit 1950 statt. Natürlich erreichten die die "Hayner-Brothers" mit Düsseldorf auch das "Final Four" der nationalen Titelkämpfe in Berlin. Im Halbfinale bejubelten sie in der Verlängerung das "Golden Goal" zum dramatischen 3:2-Sieg (2:2/0:1) über den Mannheimer HC. Erst im Finale setzte es gegen den gastgebenden Berliner HC eine knappe 1:2-Niederlage (Halbzeit 1:0).

Quelle: NGZ
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