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Lokalsport
Neusser HV erwartet verstärkte Gummersbacher

Neuss. Abstiegsbedrohter Gegner des Handball-Drittligisten könnte heute Unterstützung aus der Bundesliga erhalten. Von Christos Pasvantis

Mit der unglücklichen 22:23-Pleite im Niederrheinderby beim TV Korschenbroich hat der Neusser HV nach eigener Aussage schon am Montag abgeschlossen. Wirklich akzeptieren will der Handball-Drittligist, der gegen die Spielwertung umgehend Protest eingelegt hat, das Ergebnis aber auch vor dem heutigen Heimspiel gegen die HSG Gummersbach/Derschlag II (19 Uhr, Hammfeldhalle) noch nicht.

"Nach der Videoanalyse haben wir uns noch einmal bestätigt gefühlt, was unseren Einspruch angeht. Aber wir können ohnehin nichts anderes machen, als zu warten und uns auf Gummersbach vorzubereiten", sagt Trainer Ceven Klatt, nach dessen Regelauffassung es nach der klaren Wurfchance auf ein leeres Tor, die Viktor Fütterer mit einem gegen Korschenbroichs Matthias Deppisch in der Schlusssekunde verhinderte, niemals Siebenmeter hätte geben dürfen.

Sich diese Zähler heute gegen den Tabellenvorletzten zurückzuholen, dürfte schwer genug werden. Die HSG holte aus den jüngsten sechs Spielen immerhin sieben Punkte, verlor dabei nur gegen die Spitzenteams aus Fredenbeck und Leichlingen. Zudem ist der VfL Gummersbach in der Bundesliga nach seiner 26:28-Niederlage gegen die Füchse Berlin am Mittwoch erst am übernächsten Wochenende wieder gefordert. Die A-Jugend tritt in der Bundesliga-West erst am Sonntag gegen Ferndorf an. Unterstützung ist daher alles andere als ausgeschlossen, wie auch Klatt glaubt: "Gummersbach wird wohl mit voller Kapelle kommen, das heißt mit Jugend- und Bundesligaspielern." Auch wenn er in den kommenden sechs Wochen auf Max Murawski (Innenbandriss) verzichten muss, ist er optimistisch: "Wenn Umschaltspiel und Defensive stimmen, bin ich sehr zuversichtlich."

Eine klare Zielsetzung gibt Jörg Lützelberger vor, der Endé vergangenen Jahres Michiel Lochtenbergh auf der Gummersbacher Bank ablöste: "Der NHV ist ein sehr vielseitiges Team, in dem viele Spieler in der Lage sind, den Unterschied auszumachen. Trotzdem wollen wir beide Punkte aus Neuss entführen."

Quelle: NGZ
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