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Lokalsport
Neusser HV feiert den ersten Auswärtssieg

Neuss. Handball-Drittligist verspielt in Varel zwar Sechs-Tore-Vorsprung, doch Handschke trifft zum 25:24.

In der Manfred-Schmidt-Sporthalle an der Altjührdener Straße ist es üblich, dass die Anhänger der HSG Varel-Friesland so lange stehen, bis die Hausherren das erste Tor erzielt haben. Am Samstagabend mussten sie neun Minuten und 52 Sekunden darauf warten - als Marek Mikeci zum 1:6 verkürzte, begann eine wahre Achterbahn fahrt für beide Teams, die am Ende im Neusser HV einen glücklichen, aber nicht unverdienten Sieger sah.

Das 25:24 (Halbzeit 14:9) bedeutete die ersten beiden Auswärtszähler dieser Saison und sorgte bei Trainer Jens Sieberger für eine Mischung aus Zufriedenheit und Erleichterung: "Besonders schön ist es, dass wir nach einigen ganz knappen Niederlagen nun endlich auch mal eine enge Partie für uns entscheiden konnten. Das ist super für die Moral."

Während Sieberger befand: "Der Erfolg war verdient, da wir im gesamten Spielverlauf nie zurücklagen", lobte Kollege André Staszewski zwar die "tolle Moral" seiner Schützlinge, war aber untröstlich: "Diese Niederlage ist ganz bitter." Aus dem 0:6 hatten die Gastgeber schnell ein 5:6 (16.) gemacht, nur um neun Minuten später wieder mit 6:12 im Hintertreffen zu liegen. Ähnlich der Verlauf nach der Pause: Neuss zieht auf 16:10 davon (33.), Varel kommt auf 15:16 heran und gleicht beim 18:18 (43.) durch Malvin Patzack erstmals aus. Der NHV setzt sich wieder bis auf 23:20 und 24:21 ab, muss aber 118 Sekunden vor Schluss den erneuten Ausgleich durch Max Wiedenmann hinnehmen. Dreißig Sekunden später gelingt Felix Handschke der erlösende Treffer zum 25:24 - genau die richtige Einstimmung für das Heimspiel am Samstag (19 Uhr) gegen den Tabellenzweiten VfL Fredenbeck.

(-vk)
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