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Lokalsport
Neusser HV steht unter Volldampf

Neuss. Morgen Abend empfängt der Handball-Drittligist die HSG Varel-Friesland. Von Dirk Sitterle

Auch wenn es die Drittliga-Handballer des Neusser HV vor dem Osterfest mit 14:4-Punkte kräftig hatten krachen lassen, "die Pause hat allen gutgetan", sagt Trainer Ceven Klatt. Doch seit Dienstag ist das Gaspedal wieder bis zum Anschlag durchgedrückt, "denn wir haben unser Saisonziel, einen Platz unter den ersten sechs Mannschaften und die damit verbundene direkte Qualifikation für den DHB Pokal, weiter fest im Visier", fügt der Trainer an.

Bis zum Match morgen Abend in heimischer Hammfeldhalle gegen die HSG Varel-Friesland (Anwurf ist um 19 Uhr) stehen sechs fordernde Trainingseinheiten auf dem Programm, am Dienstag und am Donnerstag traf sich die Mannschaft sogar zweimal in der Halle. Klatt: "Wir haben ja auch noch was vor!" Die schöne Serie des NHV hat natürlich auch die Handballer vom Jadebusen nicht unbeeindruckt gelassen. So stellt HSG-Trainer Andrzej Staszewski fest: "Die Neusser haben einen Lauf. Überhaupt ist das eine sehr starke Mannschaft mit vielen guten Einzelspielern." Besonders angetan hat es ihm Christopher Klasmann, für den bislang 141 Tore (davon 51 per Siebenmeter) zu Buche stehen. Aber auch Niklas Weis (82) und der unter Klatt förmlich aufgeblühte Felix Handschke (87/4) stehen sehr hoch in seiner Gunst.

Die etwas kryptische Absichtserklärung der Friesen, sich morgen Abend nicht von "Schauspieleinlagen ablenken oder sonst wie verunsichern" zu lassen", sondern mit "voller Konzentration zur Sache" gehen zu wollen, bezieht Klatt nicht auf seine Truppe: "Das ist wohl eher als Vorsichtsmaßnahme für das eigene Spiel gedacht, denn Varel geht oft an die Grenzen des Erlaubten." Nicht erst seit dem hart erkämpften 25:24-Sieg im Hinspiel kennt er die noch in den Abstiegskampf verstrickten Gäste aus Niedersachsen als "körperlich sehr starke Mannschaft mit einer guten Abwehr vor André Seefeldt, den ich für einen der besten Torhüter der Liga halte. Er ist in Varel eine Institution."

In den Griff zu bekommen gelte es vor allem die beiden "Rückraum-Halben" Marek Mikeci (157/35) und Malvin Patzack (131).

Quelle: NGZ
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