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Lokalsport
Neusser Michael Servaty gibt schwer verärgert auf

Rhein-Kreis. Tischtennis: Miriam Jongen (DJK Holzbüttgen) spielt sich bei der Westdeutschen Endrangliste in Kreuzau unter die Top Vier.

Mit unterschiedlichen Eindrücken sind die beiden besten Tischtennisspieler aus dem Rhein-Kreis von der Westdeutschen Endrangliste der Damen und Herren aus Kreuzau zurückgekehrt: Miriam Jongen war mit ihrem vierten Platz hochzufrieden, Michael Servaty dagegen haderte mit Rang sieben.

In der Gruppe erspielte der Spitzenspieler der TG Neuss eine 2:3-Bilanz. Zwei Siegen gegen Marcus Steinfeld und Gianluca Walther (beide 1. FC Köln) standen drei Niederlagen gegen Björn Helbing (Borussia Dortmund), Ewgenij Milchin (SC Buschhausen) und Tom Heisse (Brühl-Vochem) gegenüber. In den Platzierungsspielen um die Ränge fünf bis acht kam es dann in der Partie gegen Ara Karakulak (TTC Altena) zum Eklat.

Nach gewonnenem ersten Satz fühlte sich Servaty vom Schiedsrichter mehrfach benachteiligt: "Er hat mir einen Aufschlag abgezählt, obwohl er auf der falschen Seite stand und nichts sehen konnte. Im Satz davor hat Karakulak bei 10:8 für mich einen Kantenball gemacht und mir die Faust ins Gesicht gezeigt. Auf Nachfrage, ob das sportlich fair sei, habe ich die gelbe Karte bekommen, da ich das Spiel verzögern würde." Die Verärgerung bei Servaty war so groß, dass er die Partie aufgab. Im Spiel um Platz sieben gegen Tom Heisse hat er sich dann aber doch noch das Ticket für das Top 48-Bundesranglistenturnier gesichert. "Ob ich da mitspiele, weiß ich noch nicht. Ich wurde betrogen", ärgerte sich der Neusser Oberliga-Spitzenspieler auch noch Stunden nach dem Turnier.

Wesentlich glücklicher war Miriam Jongen mit ihrem vierten Platz, obwohl dieser bei den Damen nicht direkt für eine Teilnahme am Bundesranglistenturnier gereicht hat. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe so gut gespielt, wie schon lange nicht mehr", sagte die Regionalliga-Spitzenspielerin der DJK Holzbüttgen. In der Gruppe unterlag sie nach Siegen gegen Tabea Brockmeier (Mennighüffen), Pia Dorißen (Kleve) und Isabell Güdden (Süchteln) nur gegen Zweitligaspielerin Nadine Sillus (TuS Uentrop) im Entscheidungssatz. Im Halbfinale verlor sie gegen Yuko Imamura vom Zweitligisten WRW Kleve in vier Sätzen. Im Spiel um Platz drei hatte sie dann gegen Gabriele Jansen (Fritzdorf) das Nachsehen.

Sieger bei den Damen wurde Nadine Sillus. Die Westdeutsche Rangliste der Herren gewann der Dortmunder Björn Helbing.

(-rust)
 
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