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Neusser Serie soll auch morgen halten

Lokalsport: Neusser Serie soll auch morgen halten
Jubelnde Ersatzspieler und jubelnde Fans - so könnte die Hinrunde in der 3. Liga West aus Sicht des Neusser HV getrost weitergehen, auch wenn die richtig "dicken Brocken" im November und Dezember noch kommen. FOTO: A. Woitschützke
Neuss. 3. Handball-Liga West: Tabellenführer erwartet am Samstag um 19 Uhr Aufsteiger SG Langenfeld in der Hammfeldhalle. Von Volker Koch

Das Fernduell um Platz eins in der 3. Handball-Liga West geht weiter. Nach sieben Spieltagen marschieren die beiden allein noch verlustpunktfreien Klubs im Gleichschritt an der Spitze - Neusser HV und VfL Eintracht Hagen haben nicht nur die gleiche Punktzahl (14:0), sondern auch die gleiche Tordifferenz (+39) auf ihrem Konto.

Gut möglich, dass dies bis zum direkten Aufeinandertreffen am letzten Hinrundenspieltag (17. Dezember, 19.30 Uhr) in der Hagener Enervie-Arena so bleibt. NHV-Trainer Ceven Klatt möchte die "weiße Weste" jedenfalls so lange wie möglich behalten: "Wir genießen die schöne Momentaufnahme und hoffen, dass diese auch nach dem Spiel am Samstag weiterhin Bestand hat. Wir werden auf dem Spielfeld in jedem Fall alles dafür tun", sagt er mit Blick auf das morgige Gastspiel von Aufsteiger SG Langenfeld (Anpfiff um 19 Uhr) in der mit einem neuen Boden versehenen Hammfeldhalle.

Es ist das vermeintlich letzte "einfache" Spiel, bevor für die Neusser die "Wochen der Wahrheit" mit einem Hammerprogramm bis zu eben jenem Gastspiel in Hagen (siehe Info-Kasten) beginnen. Doch von "vermeintlich einfach" will Ceven Klatt nichts hören: "Okay, wir sind der Favorit und nehmen diese Rolle auch an. Aber wer gegen Krefeld einen Punkt holt, gegen Lemgo erst in letzter Sekunden verliert und gegen Hagen lange gut mithält, den dürfen wir nicht unterschätzen."

In der Tat sind die Langenfelder, die den ersten Drittliga-Aufstieg ihrer Geschichte zusätzlich mit dem Gewinn des Deutschen Amateur-Pokals krönten, in der neuen Umgebung vernünftig aus den Startlöchern gekommen, kassierten nur in Leichlingen (28:39) und Dormagen (26:36) empfindliche Klatschen. Klatt überrascht das nicht: "Die verfügen über eine enorme Durchschlagskraft im Rückraum - wenn man sie lässt."

Genau da will er morgen den Hebel ansetzen, mit dem der NHV in den meisten der bisher sieben Punktspiele erfolgreich war: "Die müssen sich an unserer 6:0-Abwehr im Verbund mit dem Torhüter abarbeiten." Bei diesem Unterfangen kann er Stand gestern auf seinen kompletten Kader zurückgreifen - die Verletzung, die sich Abwehrchef Heider Thomas in der Schlussphase des Gastspiels beim TuS Volmetal zuzog, hat sich nicht als der ursprünglich befürchtete Muskelfaserriss herausgestellt.

Quelle: NGZ
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