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Lokalsport
NEV peilt ersten Sieg gegen Lauterbach an

Neuss. Eishockey: Wegen Karneval haben die Neusser nur das Heimspiel am heutigen Abend vor der Brust.

Wenigstens am Karnevalssonntag steht für den Neusser EV in der Zwischenrunde der 1. Eishockey-Liga West kein Punktspiel auf dem Programm. So bleibt an diesem Wochenende lediglich das Heimspiel heute Abend gegen den EC Lauterbach - jenes Team aus Hessen, gegen das der NEV in den bisherigen vier Liga-Spielen nur einen Punkt gewinnen konnte.

Für viele überraschend pendeln die Lauterbacher Luchse zusammen mit den Dortmunder Eisadlern zwischen Rang drei und vier mit dem erklärten Ziel: Play-offs der besten Vier. Obwohl die Bilanz der Neusser gegen Lauterbach recht bescheiden aussieht, geht NEV-Trainer Andrej Fuchs mit Optimismus in die Partie. Die beiden bisherigen Begegnungen der Zwischenrunde gewannen die Hessen nur mit viel Glück, was ihr Trainer Arno Lörsch auch unumwunden zugab (4:3 nach Penalty-Schießen und 4:2).

Vor allem das erste Match in Neuss verlief für den meist überlegenen NEV unglücklich. Bis zur vorletzten Minute führten die Neusser mit 4:3, aber eine zweifelhafte Strafzeit gegen den NEV eröffnete den Hessen eine unverhoffte Chance. Die Luchse nutzten sie und hatten auch im anschließenden Penalty-Schießen das Glück auf ihrer Seite. "Nicht einen Punkt gewonnen, sondern zwei Punkte verloren," kommentierte NEV-Trainer Fuchs nach dem Spiel.

Wenn die Lauterbacher mit kompletter Mannschaft anreisen, was zu Freitagsspielen oft nicht möglich ist, dann hat der NEV nur mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung eine Chance. Denn die Hessen verfügen über einige Cracks, die in 1:1-Situationen nur schwer zu stoppen sind - zum Beispiel die beiden offensiven Verteidiger Pierre Dominik Wex (Nr. 18) oder der 21-jährige Kanadier Jake Fardoe (Nr. 55) sowie die Torjäger Benjamin Schulz (Nr.17), der Torschützenkönig der Liga, und der ebenso torgefährliche Jens Feuerfeil (Nr. 22). Noch beträgt der Abstand des NEV zu den Luchsen vier Punkte. Fehlen wird auf Neusser Seite Sascha Drehmann, der wegen seiner Matchstrafe in Ratingen vier Spiele gesperrt ist.

Die in der Regionalliga-Pokalrunde spielende Zweitvertretung des NEV setzte ihr Programm mit zwei Heimspielen fort. Sie verlor gegen die Ib des Herner EV mit 6:8 und gewann gegen TuS Wiehl mit 7:3. Damit führen die Neusser mit zwei Siegen und zwei Niederlagen als Tabellendritte das Mittelfeld an. Sie gastieren heute Abend bei der Zweitvertretung der Hammer Eisbären.

(K. K.)
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