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Eishockey:
NEV verliert trotz bester Saisonleistung

Eishockey:: NEV verliert trotz bester Saisonleistung
Traf für Neuss zum 4:4-Ausleich: Holger Schrills. FOTO: K. Hoffmann
Neuss. Schade, dass der Neusser EV im Heimspiel der 1. Eishockey-Liga West gegen den favorisierten Tabellenzweiten Lippe Hockey Hamm leer ausging, denn er hat seine beste Saisonleistung geboten. Die Hammer Eisbären wurden bei ihrem 5:4-Sieg (1:3, 3:0, 1:1) nicht nur vom Glück begünstigt.

"Die Schiedsrichter haben im letzten Drittel unser Spiel kaputt gemacht," bilanzierte der enttäuschte NEV-Trainer Daniel Benske.

Die Zuschauer staunten, als die Gastgeber klare Kombinationen sauber zu Ende spielten und mit konzentrierten Torschüssen durch David Bineschpayouh sowie Pascal Rüwald 2:0 in Führung zogen. Routinier Kevin Thau schaffte zwar für die Eisbären den Anschluss, doch durch Maximilian Bleyers Treffer ging der NEV verdient mit 3:1 in die erste Pause - zumal auch die Neusser Abwehr diszipliniert und taktisch klug agierte.

Im zweiten Abschnitt hielten beide Mannschaften das Tempo hoch, und die Hammer schlugen eine körperlich härtere Gangart an. Das Ergebnis dieses Drittels mit 3:0 für die Westfalen spiegelt jedoch das Spielgeschehen nicht richtig wider. Doch die Gäste verfügen halt über potente Torschützen, die auf einem Niveau spielen, das kaum ein Neusser Stürmer erreicht. Ibrahim Weißleder, Martin Köchling und Igor Furda schafften die Wende: 4:3 für Hamm.

Dennoch blieb Neuss im Rennen. Holger Schrills gelang der Ausgleich zum 4:4 in der 44. Minute. Selbst als vier Minuten später Hamm durch Oliver Kraft abermals in Führung ging, war noch nichts entschieden.

Aber das immer schwächer agierende Schiedsrichtergespann, das die zunehmenden Nickeligkeiten der Gäste übersah, verfälschte das Match. Höhepunkt war die 50. Minute: Wegen Kniechecks wanderte der Hammer Robin Loecke in die Kabine. Die damit verbundene fünfminütige Neusser Überzahl wurde schon fünf Sekunden nach Beginn durch zwei umstrittene Strafzeiten gegen den NEV neutralisiert. So durch eine Bankstrafe, die der Unparteiische Benske gegenüber begründete: Ein Zuruf von der Spielerbank habe ihn beleidigt. Den Täter konnte er nicht benennen.

(K.K.)
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