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Lokalsport
NEV verschläft das erste Drittel

Neuss. Gegen Luchse wird Aufholjagd des Eishockey-Regionalligisten nicht belohnt.

Der EC Lauterbach entwickelt sich in der Eishockey-Regionalliga immer mehr zum Angstgegner für den Neusser EV. Vor allem vor heimischem Publikum haben die Schützlinge von Trainer Andrej Fuchs immer wieder riesige Probleme mit den Hessen. So auch am Freitag bei der ärgerlichen 3:5-Niederlage (0:3, 2:0, 1:2).

Ärgerlich deshalb, weil die Gastgeber das erste Drittel vollkommen verschliefen. Die listigen Luchse dagegen war von Anfang an hellwach und gingen durch Treffer von Marijus Maier (8.) und Philipp Maier nur 56 Sekunden später flugs mit 2:0 in Führung. Als dann auch noch hintereinander die beiden Neusser Sascha Drehmann (16.) und Francesco Lahmer (17.) auf die Strafbank mussten, nutzten das die cleveren Gäste, um durch Jens Feuerfeil auf 3:0 zu erhöhen. Max Bleyer hätte den NEV noch vor Ende des ersten Abschnitts heranbringen können, der Stürmer scheiterte jedoch an EC-Torhüter Sebastian Grunewald. Der ist bei den Luchsen hinter Tim Stenger eigentlich nur die Nummer zwei, rückt aber gegen Neuss stets in den Kasten und hat in der Südparkhalle noch nie verloren.

Mit Beginn des zweiten Drittels eröffnete der NEV ein 40-minütiges Offensivspektakel, dem Lauterbach nicht allzu viel entgegenzusetzen hatte. Max Bleyer (25.) und Holger Schrills (28.) verkürzten den Rückstand auf 2:3, und wären in der Folge - aus für die Gastgeber unerfindlichen Gründen - nicht zwei weitere Tore aberkannt worden, Neuss wäre bereits in diesem Durchgang mit 4:3 in Front gezogen.

Bitter: Statt im Schlussabschnitt den verdienten Ausgleich zu erzielen, fing sich der NEV, der zudem das verletzungsbedingte Ausscheiden von Verteidiger Nils Lingscheidt zu beklagen hatte, bei einem der wenigen Konter der Luchse durch Benjamin Schulz das 2:4 (52.). Thimo Dietrichs Tor zum 3:4 (57.) gab noch einmal Hoffnung, doch als Fuchs in Überzahl seinen Goalie Ken Passmann für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahm, traf der Kanadier Kenneth Matheson ins nun leere Neusser Gehäuse.

(sit)
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