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Lokalsport
Nievenheim bleibt trotz Pleite mutig

Rhein-Kreis. Landesliga: VdS empfängt den Spitzenreiter, Jüchen tritt beim Schlusslicht an. Von Patrick Radtke

Während die Landesliga-Nachholpartie der Fußballer des VfL Jüchen/Garzweiler beim Cronenberger SC erneut verlegt werden musste, spielten die Nievenheimer am Dienstagabend beim FC Remscheid und unterlagen gegen den abstiegsbedrohten Traditionsverein mit 1:2. "Das war sehr unglücklich. Remscheid hat vom Spielverlauf her nicht viel zustande gebracht, nach den zwei Treffern nur noch auf Konter gespielt und lange Bälle nach vorne geschlagen", war VdS-Trainer Thomas Bahr verärgert. Nach der Niederlage ist die Serie von zuvor fünf ungeschlagenen Partien in Folge gerissen. Gleich in der zweiten Spielminute war es Haris Babic, der einen von Fabian Gerresheim nach vorne abgewehrten Freistoß zur Führung ins Tor stocherte. "Wir haben vorher dumm agiert und ein unnötiges Foul auf der Außenbahn begangen", so Bahr.

Noch vor der Pause erhöhte die Mannschaft aus dem Bergischen erneut per Standardsituation und stellte die Grün-Weißen so vor eine schwierige Aufgabe. Zwar kam Nievenheim durch den aktuell in bestechender Form auftrumpfenden Sebastian Schweers noch einmal heran und setzte die von Thorsten Legat trainierte Truppe unter Druck. Mehr kam jedoch nicht mehr heraus. Bahr: "Es war in der zweiten Halbzeit ein Spiel auf ein Tor, doch es sollte nicht mehr reichen".

Weiter geht es am Sonntag (15 Uhr) mit einem absoluten Highlight: In den Sportfreunden Baumberg gastiert der Tabellenführer in Dormagen und schickt sich an, seine Rückrundenbilanz aufzubessern. Nachdem in der gesamten Hinrunde nämlich lediglich eine Partie verloren gegangen war, sind die Baumberger aktuell nicht so gut drauf. Sie stellen zwar weiterhin die mit Abstand beste Offensive der Liga, doch unterlagen erst vor zwei Wochen dem VfL Benrath. "Es gibt momentan nichts Leichteres als gegen Baumberg zu spielen. Da rechnet keiner damit, dass wir was holen. Aber wir wollen es Benrath nachmachen. Jeder Gegner ist zu schlagen", zeigt sich Bahr durchaus mutig.

Nach der etwas seltsam anmutenden Spielabsage in Cronenberg ("An der rechten Eckfahne lag im Radius von eineinhalb Metern ein bisschen Schnee", so Jüchens Co-Trainer Philipp Reichartz), geht der VfL Jüchen/Garzweiler als klarer Favorit in die nächste Partie gegen das Tabellenschlusslicht FC Wülfrath. "Es ist wie ein kleines Finale für uns. Da geht es um den Abstieg. Wir müssen punkten", gibt Reichartz die Linie vor. Geht die Partie verloren, könnte der VfL schon am kommenden Spieltag auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Schwieriger macht diese Aufgabe die Personalsituation: Aufgrund der Osterferien fehlen vier Stammspieler. Zudem sind die Neuzugänge Nail Mazlumovski und Mitko Tsonev weiterhin nicht spielberechtigt. Das Hinspiel endete 3:3. Reichartz: "Da hätten wir bei drei Treffern klar gewinnen müssen."

Quelle: NGZ
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