| 00.00 Uhr

Lokalsport
Nievenheim freut sich aufs Kellerderby

Rhein-Kreis. Kreisliga A: Vor dem Lokalduell verlässt Kapitän Meikel Kupper den FC Straberg. Wevelinghoven und Hackenbroich wollen den Anschluss an die Spitzengruppe nicht verlieren. Ligaprimus Bedburdyck/Gierath empfängt den VfR Büttgen. Von Felix Strerath

Nach der Spielpause am vergangenen Wochenende geht es für die Fußballer in der Kreisliga A nun in den Endspurt vor Weihnachten. Nur noch zwei Spiele sind zu absolvieren, ehe es in die wohl verdiente Winterpause geht.

Derby im Tabellenkeller Für den FC Straberg könnten diese zwei Partie entscheidend über Abstieg oder Klassenverbleib werden. Morgen (15 Uhr) empfängt der Vorletzte die Zweitvertretung des VdS Nievenheim zum Derby. Nievenheim hängt ebenfalls noch im Abstiegskampf fest, könnte sich allerdings mit einem Erfolg im Lokalduell ein schönes Polster erarbeiten. Verzichten müssen die Gastgeber wahrscheinlich auf ihren erkrankten Coach Rainer Voigt, der schon die gesamte Woche nicht das Training leiten konnte. Der sportliche Leiter Thomas Baumer übernimmt für die Partie die Betreuung. Dennoch gibt Trainer Voigt das Ziel aus: "Wir wollen vier Punkte aus den letzten zwei Spielen." Auf Nievenheim folgt Ligaschlusslicht Orken/Noithausen. Voigt weiß: "Es wird schwer gegen Nievenheim. Wir wissen nicht, was da von der ersten Mannschaft noch runter kommt." Bitter für Straberg ist der kurzfristige Abgang von Kapitän Meikel Kupper, der den Verein wohl in Richtung Ligarivale Delhoven verlässt. Zudem stehen die Einsätze von Michael Scharfenberg und Pascal Longerich auf der Kippe.

Besser ist die Ausgangslage beim Konkurrenten auf der anderen Seite des Straberger Sees. Nievenheim reist mit fünf Zählern Vorsprung auf die Abstiegsplätze an und will den Vorsprung ausbauen. "Wir sind alle heiß auf das Derby. Alle freuen sich darauf", erzählt VdS-Coach Alex Foth. Anders als bei der 3:4-Niederlage gegen Neukirchen am vergangenen Spieltag sollen dieses Mal alle Spieler "von Anfang an hellwach" sein. Schon nach zehn Minuten lagen die Neukirchener in Nievenheim mit 2:0 in Front. Einen kleinen Engpass könnte es in der Verteidigung geben: Max Scharlott, Daniel Köthe und Rene Schmitz fallen aus.

Duelle der Verfolger Mit den Begegnungen TuS Hackenbroich gegen 1. FC Grevenbroich-Süd und BV Wevelinghoven gegen DJK Novesia stehen mal wieder zwei direkte Duelle der Verfolger an. Ob Hackenbroichs Platz morgen (14.30 Uhr) bespielbar ist, bleibt bei dem angesagten Regenwetter für Samstagnacht fraglich. Am Donnerstag im Pokal unterlag Hackenbroich dem Landesligisten Jüchen mit 1:5 (0:0), doch Trainer Andreas Pallasch fand: "Wir haben gute Ansätze gezeigt." Für die Liga gibt er vor: "Wir wollen die drei Punkte in Dormagen behalten und den Anschluss an die Spitzengruppe nicht verlieren." Gegenüber Peter Hanschmann würde das gerne verhindern, doch bislang konnte Süd seine Chancen, sich abzusetzen, nie nutzen. Mit dem Ausfall von Stammkraft Marcel Woop trifft Grevenbroich zudem erneut das Verletzungspech.

Im anderen Verfolgerduell braucht Wevelinghoven einen Sieg, um den Kontakt nach oben zu wahren. BV-Coach Armin Kiese weiß jedoch: "Novesia ist eine harte Nuss, vor allem für unsere Offensive." Trainerkollege Mehmet Altin hat wohl ebenfalls mit Offensivproblemen zu tun, allerdings nur, weil sein gefährlichster Goalgetter Christoph Kattner ausfällt. "Wir müssen mit einer Notbesetzung spielen. Mit einem Punkt wäre ich zufrieden", so Altin.

Primus empfängt Büttgen Der Spitzenreiter SV Bedburdyck/Gierath hat morgen (14.30 Uhr) den VfR Büttgen zu Gast. Der SV wird nach dem Weiterkommen im Pokal gegen Bezirksligist TSV Bayer Dormagen mit einer noch breiteren Brust auflaufen. Trotzdem weiß Gieraths Trainer Jürgen Steins: "Büttgen wird mauern. Wir müssen geduldig spielen und auf Räume warten." Da Ersin Deniz und Musa Yesilbag weiterhin gesperrt sind, wird Besart Jashari aus der Gierather Reserve aushelfen. Die Gäste aus Büttgen geben sich locker: "Es ist kein Beinbruch, wenn wir gegen Gierath verlieren", so Trainer Cengiz Yavuz.

Hop oder top "Wenn wir an unsere Leistungsgrenze gehen, können wir Delhoven schlagen. Ansonsten werden wir verlieren", ist sich Glehns Trainer Markus Franken vor dem Heimspiel gegen den Tabellendritten sicher. Für die abstiegsbedrohten Glehener stehen in Delhoven und Grevenbroich-Süd noch zwei dicke Brocken auf dem Programm. Für Delhoven, dessen Trainer Sascha Querbach in den vergangenen zwei Wochen den ersten Teil der Trainer B-Lizenz absolviert hat, gilt es den positiven Trend aus dem Derbysieg weiterzuführen.

Ebenfalls im Einsatz Morgen (14.30 Uhr) empfängt der SC Grimlinghausen den ärgsten Gierath-Verfolger Zons. Ben Gencer, Trainer der Hippelanker, ärgert sich aktuell über die Trainingsbeteiligung und ist sich sicher: "Das wird eine schwere Nummer. Wir müssen alles reinwerfen." Gleichzeitig ist das Ligaschlusslicht zu Gast bei jungen Neukirchenern und versucht erneut, die ersten Zähler einzufahren.

Quelle: NGZ
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: Nievenheim freut sich aufs Kellerderby


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.