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Lokalsport
Nievenheim hadert mit sich selbst

Nievenheim. Landesliga: Gegen Arminia Klosterhardt unterliegen die Dormagener mit 1:2. Von Patrick Radtke

Trotz vier Veränderungen in der Startelf im Vergleich zur Auftaktniederlage gegen den DSC Düsseldorf verlor der VdS Nievenheim auch die zweite Partie gegen Arminia Klosterhardt mit 1:2.

Die Partie begann mit einer Phase des Abtastens. "Wir haben eigentlich gut angefangen. Das Spiel war in der ersten Halbzeit relativ offen. Torchancen waren hüben wie drüben Mangelware", so Trainer Thomas Bahr. Doch dann nutzte Klosterhardt eine der wenigen Möglichkeiten zur Führung: In der 38. Minute zirkelte Patrick Drechsler einen Freistoß aus 20 Metern genau ins Eck. Hiervon ließ sich der VdS nicht unterkriegen und kam Sekunden vor der Halbzeitpause noch zum Ausgleich: Ein abgefälschter Standard von Sebastian Schweers landete bei Marcus Buchen, der den Ball direkt nahm und zur Freude aller Nievenheimer zum Ausgleich traf.

Angetrieben durch diesen späten Ausgleich, startete Nievenheim sehr motiviert in den zweiten Spielabschnitt und forderte nach kurzer Zeit einen Strafstoß. Erneut war es Schweers, der der Abwehr Probleme bereitete, in den Strafraum zog und dabei zu Fall kam. "Das war ein klarer Elfmeter. Der Schiedsrichter konnte es nicht sehen, da zu viele Spieler in seinem Sichtfeld standen. Der Linienrichter hätte es aber anzeigen müssen", ärgerte sich Bahr.

Während die einen noch mit dem Unparteiischen haderten, nutzten die anderen die Unkonzentriertheit gnadenlos aus: Nach einem Einwurf stand Klosterhardts Mevlut Celik frei und brachte die Arminia erneut in Front - ein Rückschlag, von dem sich der VdS nicht mehr erholte. "Dann rennst du hinterher. Wir mussten hinten aufmachen, haben uns aber zu wenige Torchancen herausgespielt. Wir haben uns trotz gutem Einsatz einfach nur zu wenige Möglichkeiten herausgespielt. Letztendlich haben wir uns die Niederlage daher selbst zuzuschreiben, weil ein bisschen zu wenig getan wurde, um etwas mitzunehmen", so Bahr.

Quelle: NGZ
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