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Lokalsport
Novesia erledigt Pflichtaufgabe

Rhein-Kreis. Kreisliga A: Wevelinghoven verspielt den Sieg. Kapellens Reserve ist endgültig angekommen. Von Felix Strerath

Der achte Spieltag in der Fußball-Kreisliga A brachte für Schlusslicht Delrath keine guten Nachrichten. Primus Novesia marschiert unbeirrt weiter.

DJK Novesia - VdS Nievenheim II 3:1 (1:1). Die Novesia hat den Sprung von der Pokalüberraschung zum Ligaalltag gemeistert. Dank der Treffer von Ugur Azak, Daniel Vasconcelos und Gabriel Bittencourt feiert Novesia den sechsten Saisonsieg. "Wir haben die Pflichtaufgabe erledigt. Das war ein Arbeitssieg", so DJK-Coach Sa Franciamore, der mit der Leistung seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden war.

BV Wevelinghoven - FC Delhoven 2:3 (2:1). Der BV Wevelinghoven hat es verpasst, Delhoven zu schlagen und in die vordere Gruppe zu springen. Trotz zweier Führungstreffer von Bene Klasen reichte es am Ende nicht. Roman Albrecht traf für Delhoven doppelt und Michael Busch erzielte kurz vor Schluss den Siegtreffer. BV-Trainer Michael Ende fand deutliche Worte: "Wir sind an uns selber gescheitert. Bei vereinzelten Spielern hat die Mentalität gefehlt, der unbändige Wille." Diesen zeigten hingegen die Gäste und bleiben damit an Spitzenreiter Novesia dran.

TuS Hackenbroich - SC Kapellen II 0:1 (0:0). Die Reserve des SC Kapellen scheint endgültig in der Kreisliga A angekommen zu sein. "Wir haben unser System gefunden und sind gut in der Spur", lobt Trainer Jürgen Steins sein Team. Gegen Hackenbroich erzielte Anil Kilinc den Treffer des Tages. "Wir haben sehr strukturiert gegen den Ball gespielt und unglaublich wenig zugelassen", resümiert Steins.

SVG Weißenberg - SG Kaarst II 2:0 (0:0). Der eine Lauf stoppt den anderen: Mit sechs ungeschlagenen Spielen in Folge war Kaarst nach Weißenberg gereist - die Gastgeber holten zuletzt drei Siege inklusive des Pokalspiels und legten gegen Kaarst nun den Vierten nach. Marius Spahn und Mario Dundovic trugen sich für Weißenberg in die Torschützenliste ein. Kaarsts Trainer Dennis Zellmann gab zu: "Das war nichts. Weißenberg war wesentlich gieriger als wir. Wir können froh sein, dass es nicht noch höher ausgegangen ist."

SVG Grevenbroich - SV Glehn 5:1 (3:1). Als Saisonziel hatte die SVG Grevenbroich den Klassenverbleib ausgeschrieben. Nach acht Spieltagen steht die SVG nun mit 13 Zählern auf Rang fünf. Dennoch bleibt Trainer Erkan Akan auch nach dem Sieg gegen Glehn ruhig: "Wir müssen schnell viele Punkte sammeln, um nicht abzusteigen." Gegen Glehn sorgten Mehmet Ali Yavuz (3), Ibrahim Cesur und Kaan Orduzu für die nächste drei Punkte. Rainer Hoffmann brachte Glehn dabei sogar nach drei Minuten in Führung. Der SV steckt derweil weiter in der Abwärtsspirale fest - sechs Pleiten in Folge stehen nun zu Buche.

SV Rosellen - 1. FC Grevenbroich-Süd 3:1 (1:1). Die besten Genesungswünsche schickte der SV Rosellen an seinen Trainer Dalibor Dobras, der aktuell mit einer Lugenentzündung im Krankenhaus weilt. Nach vier sieglosen Partien feierte der Aufsteiger gegen Grevenbroich-Süd wieder einen Erfolg. Robin Geißler, Marcel Bödeker und Daniel Urban erzielten die Tore für Rosellen. Mahmud Cengel traf zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. "Wir hätten in der ersten Hälfte mehr Tore machen müssen, sind dann in Hälfte zwei wieder besser ins Spiel gekommen", so Co-Trainer Tim Oppermann.

SG Rommerskirchen/Gilbach - TSV Norf 3:2 (1:0). Bei Rommerskirchen geht es nach dem Horror-Start weiter bergauf. Francesco Sidero (2) und Deniz Bayisin netzten für "Roki" ein. Marc Niemann und Marvin Bassek glichen zwei Mal aus. "Das Selbstvertrauen ist da", sagt SG-Trainer Axel Neef. Gegenüber Fabian Nellen hadert: "Es war eine Leistungssteigerung, aber wir bekommen zu einfache Tore." Als Hauptproblem nennt er die vielen Ausfälle: "Wir können uns nie richtig einspielen", so Nellen.

SSV Delrath - SF Vorst 0:3 (0:2). Delrath wartet weiter auf ein Erfolgserlebnis. "Wenn man in den ersten Minuten zwei 100-prozentige vergibt, braucht man sich nicht wundern. Der Einsatz stimmt, aber wir sind einfach nicht in der Lage, spielerisch dagegen zu halten", fällt Trainer Frank Korsten sein Urteil. Eike Klünker, Martin Auer und Philipp Klimbt sorgten auf Seiten der Vorster nach fünf sieglosen Partien mit ihren Toren für bessere Stimmung.

Quelle: NGZ
 
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