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Novesia unter Yalcin erfolgreich

Lokalsport: Novesia unter Yalcin erfolgreich
Novesias neuer Trainer Savas Yalcin feierte gegen Büttgen den ersten Sieg im ersten Spiel und springt somit auf den elften Rang. FOTO: Andreas Woischützke
Rhein-Kreis. Kreisliga A: Zons und Grevenbroich-Süd patzen. Nievenheim II bringt weiter gute Leistungen. Von Felix Strerath

Nach den Überraschungserfolgen von Glehn und Weißenberg unter der Woche haben nun auch die DJK Novesia und der TSV Norf nachgezogen. Die Holzheimer Verfolgerriege hat hingegen im Gleichschritt gepatzt.

TSV Norf - 1. FC Grevenbroich-Süd 3:2(0:1). Eigentlich hätte der 1. FC Grevenbroich-Süd den zweiten Tabellenplatz übernehmen können, doch die Kicker von Trainer Peter Hanschmann brachten nach 14 ungeschlagenen Spielen in Folge nicht ihre Leistung. "Wir hatten zu viele Ausfälle im Spiel. Bei jüngeren Spielern hast du öfters noch Schwankungen", erklärte Hanschmann die schlechtere Vorstellung. Gegenüber Ralf Nickel freute sich: "Wir haben uns endlich mal für die gute Arbeit belohnt. Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht." An ein Wunder glaubt Nickel nicht mehr: "Für uns geht es nicht mehr um den Klassenverbleib. Wir wollen uns gut aus der Liga verabschieden. Wir befinden uns noch im Umbruch." Murat Taufik und Dennis Linkert (2 Tore) trafen zum fünften Norfer Saisonsieg. Max Naumann und Erkut Köktürk hießen die Torschützen für Grevenbroich-Süd.

FC Zons - SG Neukirchen/Hülchrath 2:3 (2:3). Das einzige echte Spitzenspiel hat die SG Neukirchen/Hülchrath für sich entschieden. Nach zuletzt schweren Wochen ist das für Gäste-Trainer Dennis Zellmann eine Erleichterung: "Es war extrem wichtig, wieder ins punkten zu kommen. Der Sieg tut uns gut." Das beste Sturmduo der Liga, Niko Baum und Giuseppe Castorino, konnte für Zons zwei Mal ausgleichen. Am Ende reichten die Tore von Timo Gennuso (2) und Benjamin Nowitzky aber zum Sieg. "Das war kämpferisch überragend. Auch unser Torwart Benjamin Jospehs hat ganz stark gehalten", lobte Zellmann. Trainerkollege Thorsten Knuth ärgerte sich: "Wir haben in der letzten Woche Glück gehabt. Diesmal haben wir gut gespielt, aber die Tore nicht gemacht."

SSV Delrath - SV Rheinwacht Stürzelberg 1:0 (0:0). Es scheint mittlerweile nur noch eine Frage der Zeit bis Schlusslicht Stürzelberg den ersten Saisonsieg einfährt. Seit der 0:7-Klatsche gegen Wevelinghoven Mitte März kommt die Rheinwacht dem Sieg immer näher. Auch dieses Mal machte die Truppe von Trainer Bernd Meuter es dem Gegner schwer. "Stürzelberg hat gut dagegen gehalten", gibt Delraths Trainer Harald Braun zu, lobte allerdings auch seine Mannschaft: "Wir haben uns den Sieg hart erkämpft." Sebastian Jöcken sorgte mit seinem Elfmeter für das einzige Tor der Partie. Meuter: "Wir haben wieder einmal alles abgerissen. Die Jungs bringen ihre Leistung."

VdS Nievenheim II - TJ Dormagen 2:1 (0:0). Seit nun sieben Spielen ist die zweite Garde des VdS Nievenheim ungeschlagen. Gegen die Türkische Jugend hat es ein bisschen länger gedauert, bis Nievenheim zum Torerfolg kam. Erst nach dem Gegentreffer durch Günes Tuncel nutzte der VdS seine Chancen. Innerhalb von wenigen Minuten drehten Florian Lorenzen und Robin Geißler mit ihren Toren die Partie. "Wir hatten Torchancen, die für zwei Spiele gereicht hätten", haderte Nievenheims Trainer Seppi Stumpilich leicht mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft.

DJK Novesia - VfR Büttgen 1:0 (1:0). Die erhoffte Wirkung des Trainerwechsels ist bei der Novesia eingetreten. Dank des Freistoßtreffers von Andre Oliveira nach vier Minuten kann Novesia nachziehen und springt auf Rang elf. Der neue Coach Savas Yalcin freute sich: "Wir haben uns das definitiv verdient. Das war eine Topleistung." Außerdem erklärte Yalcin: "Die Mannschaft hat den Schwung mitgenommen und ist wach geworden. Sie haben erkannt, dass es ganz eng wird." Die brenzlige Situation nicht erkannt haben hingegen die Kicker des VfR Büttgen. Der VfR hat nur noch vier Punkte Vorsprung auf Novesia. In der Hinrunde belegte das Team von Trainer Cengiz Yavuz noch Platz vier und holte starke 29 Punkte. Yavuz ist deswegen stinksauer: "Die Einstellung ist eine Katastrophe. Die Mannschaft ist richtig tot. Ich muss mir Gedanken machen, ob ich noch der Richtige bin."

Quelle: NGZ
 
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