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Lokalsport
Nullnummer für den TSV Bayer

Lokalsport: Nullnummer für den TSV Bayer
Sicherer Rückhalt: Schlussmann Mehmet Bozkir, hier gegen Dormagens Oliver Gammon, hielt das Kaarster Unentschieden fest. FOTO: l. berns
Rhein-Kreis. Bezirksliga-Tabellenführer spielt 0:0 in Kaarst, Holzheim feiert ganz wichtigen Auswärtssieg. Von Christos Pasvantis

Der Abstiegskampf der Bezirksliga nimmt langsam Fahrt auf. Während der PSV Mönchengladbach am Freitag gegen den TuS punktete, holt der SC Schiefbahn mit einem 2:1 gegen Meer bereits den vierten Sieg im sechsten Spiel und verlässt damit die Abstiegsränge. Gut, dass die Holzheimer SG gleichzeitig in letzter Minute in Willich siegt.

SG Kaarst - TSV Bayer Dormagen 0:0. Einer hochklassigen Partie fehlten lediglich die Tore, was auf Kaarster Seite Torhüter Mehmet Bozkir und auf Dormagener Seite dem Aluminium zu verdanken war. Marius Frassek, Maurice Wiewiora und Volker Helm scheiterten für den Tabellenführer mehrfach am Schlussmann, der sich ein Lob von Gästetrainer Carlos Perez verdiente: "Der Kaarster Torwart hat da mehrfach ganz stark pariert." Ansonsten war Perez zufrieden: "Ich habe ein schönes Spiel gesehen. Mit dem Punkt kann ich sehr gut leben, das ist sicherlich kein Beinbruch." Ähnlich sah das auch Gegenüber Dirk Schneider, obwohl die Aufstiegschancen seiner SG bei nun acht Zählern Rückstand auf den Relegationsplatz auf ein Minimum schwinden: "Das Ergebnis ist leistungsgerecht, beide haben Vollgas gegeben." Daniel Sarik und Marc-Robin Philipp scheiterten für die Gastgeber an der Latte.

VfL Willich - Holzheimer SG 2:3 (1:1). Mit seinem Kopfball zum 3:2-Endstand sorgte Pascal Schneider für drei extrem wichtige Holzheimer Zähler im Kampf um den Klassenverbleib. Zuvor gelang Tom Nilgen mit einem 30-Meter-Hammer der Ausgleich (79.), Marvin Meirich flog fünf Minuten später nach einem vermeintlichen Ellbogenschlag vom Feld. "Wir haben auch in Unterzahl nicht aufgesteckt, an den Sieg geglaubt und verdient gewonnen. Für die Moral ist das ungeheuer wichtig", sagte HSG-Trainer Guido van Schewick. Die frühe Führung durch Thomas Müller (12.) hatten Jan Lethert (45.) und Patrick Waßer (65.) für Willich noch gedreht.

Sportfreunde Neuwerk - DJK Gnadental 3:3 (1:0). In der 94. Minute gelang Max Fells für Gnadental zumindest noch der Ausgleich, was nach einem 1:3-Rückstand nach 58 Minuten sicherlich als Erfolg zu werten ist. Dennoch beträgt das Polster der DJK, für die Innenverteidiger Torben Krüger als Torwart aushelfen musste, auf die Abstiegsränge nur noch fünf Punkte. Zweimal Tim Güth (18./51.) und Tim Kerfers (58.) trafen für Neuwerk, Sven Kissners Eigentor (53.) und Maik Ferber (74.) hielten Gnadental im Rennen. DJK-Coach Jörg Ferber ärgerte sich: "Bei einem gefühlten Chancenverhältnis von 25:4 für uns muss mehr drin sein. Trotzdem müssen wir am Ende froh über den Punkt sein. Wichtig war, dass wir auch nach einem Zwei-Tore-Rückstand an uns geglaubt haben."

1. FC Mönchengladbach - SC Kapellen II 3:2 (1:0). Nach Treffern von Alexandros Armen (20./69.) und Okan Cavus (59.) lag der SCK schon aussichtslos in Rückstand, bevor es Türkan Dedeeli und Sven Raddatz zumindest noch einmal spannend machten. "Wir hatten noch zwei dicke Dinger zum Ausgleich", berichtete Trainer Torsten Müllers, der dennoch festhalten musste: "Es reicht im Moment nicht. Wir bezahlen für unsere Personalsituation."

PSV Mönchengladbach - TuS Grevenbroich 2:1 (1:0). TuS-Trainer André Theißen, der wieder als Torwart einsprang, gab sich die Schuld an der Niederlage am Freitag: "Ich spiele dem Gegner den Ball zweimal in den Fuß, das darf einfach nicht passieren." Marc Ferfers (16.) und Evgenij Taljakov (62.) bedankten sich, Mike Allroggen glich zwischenzeitlich aus (51.). Dafür, dass Theißen den Aschenplatz des PSV als Real-Parkplatz bezeichnet hatte, erntete er zwar Unmut, korrigierte sich aber sogar noch einmal: "Im Nachhinein war es sogar eher eine Mondlandschaft."

Quelle: NGZ
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