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Familienbande I
Ohne Kallenbergs läuft beim Turnier des Neusser HV gar nichts

Familienbande I: Ohne Kallenbergs läuft beim Turnier des Neusser HV gar nichts
Mit dem Quirinus-Cup untrennbar verbunden: Jochen Kallenberg mit seinen Töchtern Petra Felix (l.) und Heike Rambow. FOTO: Andreas Woitschützke
Ein Quirinus-Cup ohne zumindest ein ehrenamtlich tätiges Mitglied der Familie Kallenberg ist eigentlich undenkbar. Als Jochen Kallenberg noch Dienst auf der Polizei-Bezirksdienststelle in Norf schob, genügte ein Blick, um zu erkennen, für welche Sportart das Herz des Polizeioberkommissars schlägt: Wimpel, Fähnchen und Anstecker aus ganz Europa, ja sogar Afrika, schmückten das Büro des inzwischen 67 Jahre alten Neussers.

Obwohl seit dem zweiten Quirinus-Cup 1984 an Bord, hatte er 2007, ausgerechnet vor dem Jubiläum des Turniers, seinen Job als "Herr der Spielpläne" aufgegeben. Bei der 34. Auflage im Vorjahr folgte der zweite Versuch. Wieder vergeblich. Weil sich niemand zutraute, den für das Gelingen der Mammutveranstaltung mit mehr als 200 Mannschaften aus 15 Nationen vielleicht wichtigsten Posten zu besetzen, ist der Familienvater noch einmal zurückgekehrt. Aber diesmal holte er sich Hilfe. Seine Töchter Heike Rambow und Petra Kallenberg gaben den Liebsten daheim ebenfalls einen Korb und übernahmen den Ergebnisdienst. Eine Aufgabe ohne Ruhm, aber mit viel Potenzial für Trouble. Denn kleinste Fehler haben mitunter größte Auswirkungen. Darum ist es gut, dass die beiden das gelassene Naturell ihres Vaters geerbt haben. Trotzdem, so ganz allmählich möchte sich Jochen Kallenberg tatsächlich aufs Altenteil zurückziehen. "So langsam wird's Zeit", findet er und lacht dabei.

(sit)
 
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