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Lokalsport
Peter Fischer muss ordentlich rotieren

Dormagen. Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen werden neue Startsechs ins Rennen schicken. Von Hendrike Gierth

Eigentlich ist Peter Fischer ein sehr optimistischer Mensch, jammern liegt dem Trainer der Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen fern. Doch vor dem zweiten Spiel in der Regionalliga-Geschichte seiner Mädels fällt es selbst ihm schwer, positiv auf die morgige Partie zu blicken. "Ich weiß nicht, ob wird endlich wieder spielen dürfen - oder müssen", erklärt Fischer mit einem Augenzwinkern. Denn die Voraussetzungen für das Heimspiel morgen ab 19 Uhr am heimischen Höhenberg gegen den SC Union Lüdinghausen sind alles andere als gut: Neben dem Fehlen von Zuspielerin Mareen Müller bereiten vor allem die Ausfälle auf der Außenposition große Sorgen - da fehlt mit Viktoria Knödgen, Niki Richter und Hanna Behrling gleich ein Trio. "Es kann sein, dass von der Startsechs vom Saisonauftakt nur zwei übrig bleiben, so dass andere in die Bresche springen müssen", sagt Fischer. Das gilt auch für das Zuspiel, wo eine der beiden gelernten Diagonalspielerinnen Frederike Gey oder Sandra Tönies einspringen wird. "Nach dem verpatzten Saisonauftakt wäre es für uns enorm wichtig, ein erstes Erfolgserlebnis einzufahren, um in der Liga anzukommen und wieder ein bisschen mehr Mut zu schöpfen", sagt der TSV-Coach. Dazu beitragen sollen auch Mittelblockerin Alex Kohtz, die beim Saisonstart ebenso fehlte, wie die beiden Zugänge Denise Weber und Laura Iserloh.

Ansonsten haben die TSV-Mädels in den drei spielfreien Wochen intensiv im Training gearbeitet, haben sich noch mal verstärkt um Aufschlag und Annahme bemüht. Denn Fischer hat bei seiner Spielbeobachtung der Gäste aus Lüdinghausen gegen Bonn festgestellt: "Das junge Team agiert zwar mit sehr viel Spielwitz, kam aber mit den starken Aufschlägen der Bonnerinnen überhaupt nicht zurecht und hat in der Annahme ordentlich gewackelt." Und dass sein Team selbst richtig gut aufschlagen kann, das hat es in vielen Oberliga-Spielen in der Vergangenheit mehrfach unter Beweis gestellt. "Wir werden versuchen, mit dem Aufschlag extrem viel Druck zu machen", erklärt der Regionalliga-Coach, "und im Gegenzug hoffentlich unsere Annahme stabilisieren."

Quelle: NGZ
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