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Lokalsport
Polizistinnen fegen durch die Vorrunde

Lokalsport: Polizistinnen fegen durch die Vorrunde
Vanessa Peuker (vorne) und ihrem FC Straberg gelang nach einem knappen Erfolg im Endscheidungsspiel gegen Jüchen der Einzug in die Enrunde. FOTO: "Tinter, Anja (ati)"
Gustorf. Schon am Samstag standen die drei verbliebenen Tickets für die Endrunde der Frauen-Kreishallenmeisterschaften zur Ausschreibung. Neun von zwölf teilnahmeberechtigten Kreisligisten traten an, der PSV Neuss, die SG Gustorf/Gindorf sowie per Entscheidungsspiel auch der FC Straberg qualifizierten sich nach einem für die einen mehr, für die anderen weniger harten Tag für die gestrige Endrunde.

So hatten die "Polizistinnen" in Gruppe B den Weg mit dem deutlich geringeren Widerstand zu absolvieren, ehe sie sich qualifizierten. Gruppengegner VfR Büttgen, der in der Liga mit einem sechsten Tabellenplatz nach der Hinrunde eigentlich eine solide Saison spielt, sagte die Teilnahme mangels Spielerinnen unter der Woche ab. Der könnte gerüchteweise sogar dazu führen, dass der VfR seine Frauenmannschaft zur Rückrunde komplett aus dem Spielbetrieb zurückzieht, auch wenn Staffelleiter Ottomar Dohmen dafür noch keine Bestätigung vorliegt: "Etwas Offizielles habe ich dazu noch nicht erhalten."

Und auch die Büttgener Lokalrivalen der Sportfreunde Vorst mussten nach drei absolvierten Partien mangels einer gesunden Torfrau abbrechen. "Deren einzige Torhüterin hatte sich auch noch verletzt, es hätte also keinen Sinn mehr gemacht. Wir haben Vorst dann aus der Wertung genommen", sagt Dohmen. Dem PSV reichten also Siege über Vorst (5:1) und den SC Grimlinghausen (6:0) sowie ein 1:1 gegen den VfL Jüchen/Garzweiler, um sich für die Endrunde zu qualifizieren. "Neuss hat das ganz souverän heruntergespielt", fand Dohmen. Auszeichnen konnte sich vor allem Angreiferin Nadine Tuczykont, die für satte sechs der Elf Tore der Nordstädter verantwortlich zeichnete.

In Gruppe A musste sich der Gustorfer Gastgeber - der Konkurrenz enteilter Tabellenführer der Kreisliga - hingegen schon mehr ins Zeug legen, setzte sich letztlich aber dominant vor Straberg (1:2), dem SV Bedburdyck/Gierath (3:0), Rot-Weiß Elfgen (3:1) und dem TuS Grevenbroich (3:1) durch. Gerade der TuS, in den vergangenen Jahren noch jeweils in der Endrunde dabei, enttäuschte mit vier Niederlagen in vier Spielen. Dass Straberg sich hauchdünn für das Entscheidungsspiel qualifizierte und sich dort knapp mit 2:1 gegen Jüchen durchsetzte, hatte der FC vor allem der überragenden Spielerin der Vorrunde zu verdanken: Auf das Konto von Tatjana Heinderichs gingen ganze neun der zwölf Straberger Treffer.

(-pas)
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