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Lokalsport
Radsport: Langsam wird es ernst für Nils Schomber

Grevenbroich. Für die deutschen Bahnfahrer geht die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele (5. bis 21. August) in die heiße Phase. Am Wochenende treffen sich Nils Schomber (Grevenbroich), Henning Bommel, Theo Reinhardt, Kersten Thiele und Domenic Weinstein zum Bahn-Lehrgang in Frankfurt/Oder.

Ab Dienstag steht für sie sowie Maximilian Beyer, Lucas Liß und Mario Vogt die Baltyk-Karkonosze-Tour der UCI-Kategorie 2.2 auf der Straße auf dem Plan. Dabei geht es für die Truppe darum, weiter an Rennhärte zu gewinnen und auf dem Weg von der Ostsee ins Riesengebirge den ein oder anderen Erfolg einzufahren.

"Uns kommt auf den ersten Etappen das flache Profil entgegen. Mit unseren Bahnfahrern können wir einen starken Zug aufbauen und können sicherlich um Etappensiege mitsprinten, allen voran Maximilian Beyer, der vergangene Woche mit Platz drei in Polen schon seine gute Form gezeigt hat", sagt Sven Meyer, Sportlicher Leiter des rad-net ROSE Teams sowie Bahn-Bundestrainer. In der zweiten Hälfte der Rundfahrt geht es dann etwas bergiger zu - das richtige Terrain für Mario Vogt. Hier wird die Mannschaft den 24-Jährigen für das Gesamtklassement unterstützen.

Sein endgültiges Team für Rio de Janeiro nominiert Meyer am 31. Mai. Der inzwischen 22 Jahre alte Schomber steht gemeinsam mit Kersten Thiele (23), Theo Reinhardt (25), Domenic Weinstein (21) und Leif Lampater (33/alle rad-net Rose Team) im vorläufigen Vierer für die Mannschaftsverfolgung über 4000 Meter. Mitte Februar hatte der Bundestrainer im Vorfeld der Bahn-WM in London (dort belegten die Deutschen Rang sechs) Leon Rohde (20), Henning Bommel (32) und Maximilian Beyer (22) aussortiert. Schomber dürfte seinen Platz aber sicher haben. "Wenn Nils nicht noch einen Leistungseinbruch erlebt, ist er dabei", bestätigt Meyer.

(sit)
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