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Lokalsport
Radsport: Sven Thurau fährt in Düren auf zwölften Rang

Büttgen. Ein ganz besonderes Rennen: Die ehemaligen Büttgener Sven Thurau, Dominik Bauer und Marcel Peschges starteten mit ihrem Team "Matrix Racing/Rockpalast Marcello Racing" bei "Rund um Düren", dem letzten in Nordrhein-Westfalen verbliebenen Straßenklassiker.

Im Hauptrennen der Elite machten sich mehr als 160 Fahrer in 25 Teams auf die 153 Kilometer lange Strecke, bei der es gut 2000 Höhenmeter zu bewältigen galt. Sven Thurau & Co. wurden dabei unterstützt von ihren Teamkollegen Lars Mattausch, Brend Muyrers, Luke Derksen, Jesko Vietense, Raven Lübbers, Philip Hellmund, Nico Brenner und Gero Walbrül. Eine höchst aufmerksame Truppe, die gleich die ersten Attacken voller Elan mitging. So war Marcel Peschges in einer zehnköpfigen Ausreißergruppe vertreten. Ein Zusammenschluss auf Zeit, der jedoch trotz aller Bemühungen wieder im Hauptfeld aufging. Stets in vorderster Front dabei die "Matrix-Jungs", die bis zum Schluss darauf aus waren, ihre Fahrer für die Gesamtwertung in Position zu halten. Dennoch konnten sich rund 40 Kilometer vor dem Ziel acht Fahrer, allesamt Profis aus verschiedenen Teams, vom Feld lösen und einen Vorsprung von gut einer Minute herausfahren. Die Verfolger blieben aber wachsam.

Nach drei Eifelrunden ging es im Finale noch fünfmal auf eine Ortsrunde von 6,5 Kilometer Länge. Hier wurden die Ausreißer gestellt - bis auf Jan Brockhoff vom Leopard Pro Cycling Team, der seinen Vorsprung von 50 Metern bis ins Ziel rettete. Hinter dem Sieger kam es schließlich zu einem Massensprint, den Sven Thurau auf Platz zwölf beendete. Luke Derksen wurde 13., Nico Brenner 14. und Raven Lübbers 17. Vier Fahrer unter den Top 20 und ein starker Sven Thurau, der einen Platz unter den besten Zehn lediglich um eine Reifenbreite verfehlte, machten die Teamleitung natürlich glücklich.

Am Wochenende geht es zum ersten Bundesligarennen nach Cadolzburg in Bayern und von dort aus zum Radklassiker "Rund um den Finanzplatz Frankfurt" (vormals Henninger Turm) am 1. Mai. Da sowohl Thurau als auch Bauer und Peschges dafür fest eingeplant sind, werden sie bei ihrem Heimrennen "Spurt in den Mai" fehlen.

(sit)
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