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Raoul Bonah bringt sich in Form für Heim-Weltcup

Lokalsport: Raoul Bonah bringt sich in Form für Heim-Weltcup
Zufrieden mit dem Abschneiden beim Junioren-Weltcupturnier im polnischen Sosnowiec: der Dormagener Säbelfechter Raoul Bonah und sein Trainer Dan Costache (v.l.) FOTO: TSV Bayer
Dormagen. Dormagener Säbelfechter belegt in Sosnowiec Rang drei. Preis der Chemiestadt steht am 9. Dezember im Programm. Von Volker Koch

Sieben Wochen vor dem Weltcup-Turnier auf eigener Planche hat Säbelfechter Raoul Bonah ein Ausrufezeichen gesetzt: Der 18-Jährige, der seit zwei Jahren für den TSV Bayer Dormagen ficht, belegte beim Junioren-Weltcupturnier im polnischen Sosnowiec Rang drei.

"Das war ein toller Wettkampf von Raoul. Er hat sehr gut gefochten und stand verdient in der Finalrunde," kommentierte Dan Costache, als Bundestrainer für den deutschen Säbelnachwuchs verantwortlich und zugleich Bonahs Heimtrainer, das Abschneiden seines Schützlings. Den ereilte im Halbfinale das Aus durch eine 13:15-Niederlage gegen den aktuellen Junioren-Weltmeister Konstantin Lokhanov (Russland), der sich anschließend im Finale mit 15:12 gegen seinen Landsmann Vladislav Pozdniakov durchsetzte.

Im Viertelfinale hatte Bonah sich mit 15:14 gegen den Ren Russen Anatoli Kostenko durchgesetzt, eine Runde zuvor den Weißrussen Kiryl Kirpichou mit 15:11 ausgeschaltet. "Raoul hat technisch stark gefochten. Er entwickelt sich Schritt für Schritt weiter, ich bin mit ihm sehr zufrieden", lobte Dan Costache den 18-Jährigen. Sein anderer Schützling, der 19 Jahre alte Lars Köck, der vor Saisonbeginn aus Nürnberg zum TSV Bayer Dormagen gewechselt war, belegte Platz 37.

Bei den Juniorinnen standen in Sosnowiec Einzel- und Mannschaftswettbewerb auf dem Programm. Das deutsche Team, zu dem neben den beiden Dormagenerinnen Larissa Eifler und Liska Derkum noch Julika Funke und Lisa Gette (beide Künzelsau) gehörten, unterlagen nach einem 45:40-Auftaktsieg über Frankreich im Viertelfinale Italien knapp mit 43:45. Zwei Siege in den anschließenden Platzierungsfechten über Rumänien (45:34) und Polen (45:32) brachten das Quartett in der Endabrechnung auf Rang fünf. "Die Mädchen haben gezeigt, dass sie ganz vorn mitfechten können. An Italien waren wir nah dran, daher sind wir mit dem Abschneiden, vor allem aber mit dem Auftreten hier recht zufrieden," lautete das Fazit von Nachwuchs-Bundestrainer Vadim Shturbabin.

Im Einzel war er nicht ganz so zufrieden, da war der elfte Rang von Julika Funke die beste Platzierung. Larissa Eifler wurde 23., nachdem sie sich in der Runde der besten 32 der Russin Olga Nikitina mit 3:15 geschlagen geben musste. Die beiden Dormagenerinnen Katharin Peter und Liska Derkum landeten auf den Plätzen 54 und 56.

Weiter geht es für die Nachwuchs-Säbelfechter mit dem Weltcupturnier am 11. November im russischen Sotschi, bevor am 9. Dezember zum 43. Mal der "Preis der Chemiestadt Dormagen" im TSV-Bayer-Sportcenter auf dem Programm steht.

Quelle: NGZ
 
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