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Lokalsport
Ringen: Bei Olympia ist für Nina Hemmer schnell Schluss

Ückerath. Kein Sportler eines Vereins aus dem Rhein-Kreis Neuss bringt von den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro eine Medaille mit nach Hause. Denn gestern Nachmittag war auch für Ringerin Nina Hemmer schon nach dem Auftaktkampf alles vorbei. Die 23 Jahre alte Olympia-Debütantin des AC Ückerath unterlag in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm der bärenstarken Chinesin Xueschun Zhong mit 1:6.

Nach einem eigenen Wurfansatz wurde Hemmer von der Asienmeisterin gekontert und lag schnell mit 0:2 hinten. In der Folge wurde sie sogar fast geschultert - nur der Halbzeitpfiff rettete sie. Für die Wende reichte es dann nicht mehr. Da die Chinesin danach von der Amerikanerin Louise Helen Maroulis bereits im Achtelfinale bezwungen wurde, hatte Hemmer auch keine Chance mehr, über die Hoffnungsrunde den Kampf um Bronze zu erreichen.

Zuvor hatte schon die am Leistungszentrum in Dormagen trainierende Aline Focken (Krefeld) ihren Traum von einer Medaille begraben müssen. Sie unterlag in der Klasse bis 69 Kilogramm im Viertelfinale der Schwedin Anna Fransson und verließ danach wortlos die Carioca-Arena, galt sie doch im Vorfeld als Mitfavoritin auf Gold. Später äußerte sich Aline Focken doch noch. "Es tut weh. Ich bin sehr traurig", sagte die 24-Jährige: "Meine Gegnerin war heute einfach zu stark. Es war ein Duell auf höchstem Niveau." Die ebenfalls in Dormagen betreute, aber für die Niederlande startende Jessica Blaszka (48 kg) schied im Achtelfinale mit 0:3 gegen die US-Amerikanerin Haley Augello aus.

(sit)
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