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Lokalsport
Ringen: Konkordia hat mit Ausfällen zu kämpfen

Neuss. Verletzungs- oder Krankheits-bedingte Ausfälle hat kein Trainer gerne. Max Schwindt und den KSK Konkordia Neuss treffen sie gerade zur Unzeit. Denn morgen (19.30 Uhr) steht in der Halle an der Frankenstraße das Verfolgerduell der Ringer-Oberliga zwischen dem KSK und der RG Oberforstbach/Kelmis auf dem Programm. Und nur der Sieger hat wohl noch die Chance, Spitzenreiter TSG Herdecke (20:4 Punkte) auf den Fersen zu bleiben. Die Gastgeber liegen bei einem weniger ausgetragenen Kampf und 16:6 Punkten noch in Reichweite, die RG darf sich angesichts von 17:7 Zählern keinen Ausrutscher erlauben, zumal sie am vergangenen Wochenende das direkte Duell mit dem Tabellenführer mit 18:19 verlor.

Ausgerechnet jetzt fallen bei den Neusser wichtige Stammringer wie Mimoun Touba, Lom-Ali Eskijew, Timan Schwamborn, Grigori Stepanov, Robert Sahakyan und Jonas Billstein aus. "Wir haben in dieser Saison schon 20 Ringer eingesetzt", hat KSK-Ehrenpräsident Hermann J. Kahlenberg ausgerechnet, doch so viele Lücken wie diesmal musste Trainer Max Schwindt noch nie schließen. "Aber die Jugendlichen und die aus der zweiten Mannschaft aufgerückten Aktiven haben sich bisher gut geschlagen", sagt Kahlenberg und hat deshalb die Hoffnung auf einen morgigen Sieg noch nicht aufgegeben, auch wenn er weiß: "Arnold Waauff wird alles daran setzen, bei uns zu gewinnen" - der Trainer der Gäste ist gleichzeitig Nationaltrainer Belgiens.

(-vk)
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