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Lokalsport
Ringen: KSK hat trotz Niederlage die besten Karten

Neuss. Nur eine Woche nach dem 21:14-Heimerfolg im Topduell mit dem KSV Hohenlimburg sind die Oberliga-Ringer des KSK Konkordia Neuss zurück in der Realität. Beim TKSV Duisdorf setzte es für die Mannen von Trainer Max Schwindt eine 17:18-Pleite. Damit blieb der ehemalige Erstligist zwar auch im dritten Auswärtskampf der Rückrunde ohne Sieg, hat aber immer noch die besten Karten im Aufstiegsrennen. Denn auch Tabellenführer KSV Hohenlimburg unterlag in heimischer Halle der RG Oberforstbach/Sparta Kelmis mit 15:16 und hat bei nun 19:7 Punkten schon einen Kampf mehr absolviert als die Konkordia (18:6).

Trotzdem ärgerte KSK-Ehrenpräsident Hermann J. Kahlenberg diese "unnötige Niederlage" kolossal. Die Gründe sind ihm freilich klar: "Uns fehlten die bislang ungeschlagenen Siegringer Lom Eskijev und Jonas Billstein." Während Billstein im Schwergewicht überraschend von Robert Sahakyan (Schultersieg über Justin James nach 11:8-Führung) ersetzt werden konnte, gab es für Eskijev keine Alternative. Die 18-jährigen Nikolai van Berkum (66 kg) und Daniel Panczyszyn (86 kg) schaffen es nicht, klare Führungen nach Hause zu bringen: Van Berkum lag gegen Daniel Persch mit 8:0 vorne, Panczyszyn gegen David Harth mit 6:0. So blieb es bei Siegen von Mimoun Touba (61 kg), Anatolij Efremov (70 kg) und Grigorii Stepanov (98 kg), die jeweils vier Punkte aufs Mannschaftskonto brachten. Kahlenberg: "Der Rest war überfordert."

(sit)
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