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Lokalsport
Rogawska wünscht sich noch zwei Punkte

Korschenbroich. Handball-Drittligist TV Korschenbroich gastiert morgen beim erstarkten Aufsteiger TuS Volmetal. Von Volker Koch

Gestern war Ronny Rogawska unterwegs, um Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Auf seinem persönlichen Wunschzettel hat der dänische Trainer des TV Korschenbroich einen oder besser noch zwei Punkte stehen, die seine Drittliga-Handballer morgen Abend (19.45 Uhr, Sporthalle am Volmewehr in Hagen-Dahl) beim TuS Volmetal einfahren sollen.

Weil der 46-Jährige aber nicht (mehr) an den Weihnachtsmann glaubt, weiß er, dass dieses Unterfangen "ein richtig schweres Stück Arbeit" werden wird. Denn der Aufsteiger aus dem Volmetal befindet sich klar im Aufwind. Dem 29:28-Heimsieg über die außer Tritt geratene Bundesliga-Reserve von GWD Minden ließen die Schützlinge des am Saisonende zum Lokal- und Ligarivalen SG Schalksmühle-Halver wechselnden TuS-Trainers Stefan Neff einen 26:24-Erfolg beim Neusser HV folgen.

Den Rogawska live auf der Tribüne der Hammfeldhalle erlebte. "Die haben richtig dazugelernt im Vergleich zu den ersten Saisonspielen," lautet sein Urteil über den Neuling, der vor der Mini-Siegesserie acht Partien ohne zählbares Erfolgserlebnis war und seine Punkte bislang nur gegen direkte Konkurrenten aus dem Tabellenkeller (Derschlag, Aurich und Soest) geholt hatte. Besonders beeindruckt hat ihn dabei die Abwehr vor dem starken Torhüter Manuel Treude, der dem TVK bereits im Hinspiel das Leben schwer machte.

"Das war ein ziemliches Gewürge", erinnert sich Rogawska an den 22:19-Erfolg vom ersten Spieltag, den die Korschenbroicher erst in der Schlussphase sicherstellten. Deshalb ist er mit Blick auf den morgigen Abend auch überzeugt: "Das wird ein ganz enges Spiel. Wir müssen einfach dranbleiben und dann die Chance nutzen, wenn sie da ist." Dafür, das weiß der Däne auch, dürfen seine Spieler aber nicht wieder wie bei den Unentschieden in Aurich (24:24 nach 8:14) und gegen Longerich (28:28 nach 11:15) den ersten Durchgang komplett verschlafen.

Deshalb steht noch ein weiterer Wunsch auf seinem Zettel: "Ich hoffe", sagt Rogawska, "dass die Jungs gedanklich nicht schon mit dem Jahr abgeschlossen haben und in Weihnachtsurlaub sind." Das hat er ihnen im Training unter der Woche auch versucht, deutlich zu machen: "Wir müssen Kopf und Kampf mobilisieren" - schließlich möchte er in Ruhe Weihnachten feiern.

Quelle: NGZ
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