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SC Kapellen sieht sich vor Spiel gegen Nettetal im Soll

Lokalsport: SC Kapellen sieht sich vor Spiel gegen Nettetal im Soll
Nach seiner OP sofort wieder Leistungsträger: Marcel Koch. FOTO: HUBERT WILSCHREY HWFotos.de
Rhein-Kreis. Landesliga: Jüchen kickt in Mettmann, VdS spielt nicht.

Während der VdS Nievenheim, der planmäßig den SC Velbert empfangen hätte, morgen nicht auf seine Anlage darf, wird es beim SC Kapellen ernst: Im SC Union Nettetal stellt sich eine Woche nach der 0:2-Pleite beim Spitzenreiter TSV Meerbusch der Tabellenzweite im Erftstadion vor.

Beim Blick auf die Tabelle könnte man nun also denken, dass der SCK, wenn er noch einmal in den Aufstiegskampf eingreifen will, morgen unbedingt dreifach punkten sollte. "Kapellen muss gewinnen, für die ist das die letzte Chance", sagt Union-Kapitän Martin Stroetges etwa. Ganz anders sieht es hingegen SCK-Trainer Oliver Seibert, der klarstellt: "Der SC Kapellen hat in dieser Saison nicht einmal formuliert, dass er aufsteigen will." Darüber hinaus sei seine Mannschaft in dieser Saison auch einfach (noch) kein Aufstiegsaspirant: "Die Top Drei, geschweige denn die Top Zwei, haben wir schon ganz lange abgeschrieben. Wir sind kein Spitzenteam, das hat das Meerbusch-Spiel noch mal ganz klar gezeigt." Was aber nicht bedeuten soll, dass Seibert mit seinem Team unzufrieden ist: "Wir sind total im Soll." Nach zwei Pleiten in Folge sollen unabhängig davon aber wieder Zähler her. Schließlich kann der SCK personell beinahe wieder aus dem Vollen schöpfen. Während Philipp Suhr mit einem Muskelfaserriss ausfällt, kommt Manu Ioannidis nach zwei Einsätzen für die Reserve wieder infrage. Abwehrmann Marcel Koch schaffte gegen Meerbusch nach seiner Leisten-OP gleich wieder 90 Minuten. "Marcel ist für uns ein ganz wichtiger Spieler, der sofort wieder Verantwortung übernommen hat", findet Seibert, der auch Ersatzkeeper Miguel Ferreira lobt, der wohl wieder spielt: "Er hat das super gemacht."

Der VfL Jüchen/Garzweiler ist derweil beim ASV Mettmann gefordert, der sich vor Wochenfrist mit einem 3:2-Sieg über Nievenheim aus dem Tabellenkeller befreite und den VdS gleichzeitig tief in den Abstiegskampf stürzte. Das soll Jüchen, das beim 0:2 gegen den MSV Düsseldorf die schwächste Leistung seit Monaten anbot, nicht passieren, wenn es nach Co-Trainer Torsten Müllers geht: "Wenn du solche Spiele nicht ernst nimmst, kommst du unnötig wieder in eine ungemütliche Situation. Wir müssen am Sonntag unbedingt wieder die Grundtugenden auf den Platz bringen."

Personell sieht es hingegen schlecht aus, beim Training zählte Müllers unter der Woche nur neun bis zwölf fitte Spieler. Sorgen macht ihm das aber nicht: "Unser Kader ist breit genug und jeder Spieler hat hier seine Daseinsberechtigung."

(pas-)
 
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