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Lokalsport
Schüler des KSK Konkordia haben Deutschland fest im Griff

Neuss. Bei den Mannschaftsmeisterschaften holen sich die Neusser Nachwuchsringer in überlegener Manier wie schon 2015 den DM-Titel.

Der Start war noch holprig, doch dann beherrschte der Ringernachwuchs des KSK Konkordia Neuss die Konkurrenz und sicherte sich im saarländischen Völklingen zum zweiten Mal nach 2015 (Rang zwei 2016) die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft der bis 14 Jahre alten Schüler.

Die Jungs von Trainer Oleg Dubov fanden etwas schwer ins Turnier, bezwangen den zweiten NRW-Vertreter AC Mülheim nur knapp mit 16:15. Allerdings belegten die überraschend starken Kölner, die in diesem Jahr zum 125. Mal Geburtstag feiern, am Ende mit dem 20:13-Sieg im kleinen Finale über den KV Riegelsberg Rang drei. Nach einem Freilos in Runde zwei kämpften sich die favorisierten Neusser mit dem 28:10-Erfolg über den SV Johannis Nürnberg frei. Nun gab es kein Halten mehr: In Runde vier fertigte der KSK, der eine Woche zuvor mit seinen Jugendlichen (bis 18 Jahre) Vizemeister geworden war, den TuS Adelshausen mit 29:5 ab. Und damit ging es für die Konkorden als Pool-Sieger sofort ins Finale. Dort erwies sich auch der 1. AC Regensburg, der in seinem Pool Titelverteidiger KSV Tennenbronn eiskalt auf den vierten Rang verwiesen hatte, nicht als wirklicher Prüfstein. Neuss gewann deutlich mit 29:5 und beeindruckte dabei selbst die Experten. So stellte Hilmar Rehlinger, Präsident des Bundesligisten KSV Köllerbach, im Gespräch mit dem KSK-Ehrenvorsitzenden Hermann J. Kahlenberg fest: "Um diesen tollen Nachwuchs kann ich Euch nur beneiden."

Ins gleiche Horn stieß Thomas Meyer, Referent für Medien und Kommunikation im Ringerverband NRW. Auf der offiziellen Homepage www.ringen-nrw.de schreibt er begeistert: "Nach der kürzlich errungenen Vizemeisterschaft in der Jugend untermauerten die Neusser einmal mehr ihre Ausnahmestellung im Nachwuchsbereich innerhalb Deutschlands."

Für den souveränen Schülermeister auf der Matte standen in Völklingen: 31 kg/Freistil (F): Waldi Shapoval, Jan Fehler; 34 kg/Griechisch-Römisch (G): Timo Schaffrinna; 38 kg/F: Albert Nakaev; 42 kg/G: Aaron Bellscheidt; 42 kg/F: Arslambek Salimov; 46 kg/G: Iwan Tagner; 50 kg/F: Devin Schäfer, Jan Krempin; 55 kg/G: Ibrahim Deziev; 60 kg/F: Adam Bachor; 76 kg/G: Nikita Lejkin.

(sit)
 
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