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Lokalsport
Schwere Brocken für Landesligisten

Rhein-Kreis. VfL Jüchen/Garzweiler gastiert bei SC Velbert, Nievenheim reist nach Benrath.

Der VfL Jüchen/Garzweiler ist mit vier Zählern aus fünf Partien aktuell der beste Fußball-Landesligist aus dem Kreis. Diese Bilanz spricht eine eindeutige Sprache: Der Saisonstart ist bei keinem der drei Vereine zufriedenstellend verlaufen.

Doch auch Jüchen ist in die Saison reingestolpert. Nach zwei Niederlagen gab es im dritten Spiel gegen die Spielvereinigung Odenkirchen den ersten Sieg. Seitdem spielt der VfL ordentlich und setzt den Kontrahenten mit Angriffspressing unter Druck, doch vor dem Tor versagen den Schützlingen von Coach Sebastian Muyres die Nerven. In den vergangenen zwei Partien schaffte es Jüchen nicht, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen.

Nun geht es zum SC Velbert, einem der Aufstiegsfavoriten. Vor allem Robin Hilger ist kein Unbekannter und schoss in der angesprochenen Zeitspanne ganze 54 Treffer. Jedoch ist auch der SC bisher noch hinter den Erwartungen zurückgeblieben und ging schon zweimal als Verlierer vom Feld. "Da kommt was auf uns zu, aber wir haben gute Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr, als wir in Velbert mit einer Art B-Elf unseren ersten Saisonsieg geholt", zeigt sich Jüchens Co-Trainer Philipp Reichartz optimistisch.

Der VdS Nievenheim trifft mit dem VfL Benrath auf ein Überraschungsteam der bisherigen Saison. Mit acht Zählern steht der VfL auf Rang sechs und ist seit vier Partien ungeschlagen. Angeführt werden die Landeshauptstädter von Alexander Willms. Der aus Baumberg gekommene Angreifer hat bisher in jedem Ligaspiel getroffen und führt die Torschützenliste an.

Eine besondere Partie wird es für Pascal Tounou. Nach einigem Hin und Her trennten sich die Wege des pfeilschnellen Rechtsaußens und des VdS Nievenheim nach Ablauf der vergangenen Saison. Lange war nicht klar, wo es Tounou hinzieht, doch jetzt hat er in Benrath seine neue sportliche Heimat gefunden und könnte gegen seinen Ex-Klub zum ersten Saisonauftritt kommen. Genau diese Spielertypen sind es, die dem VdS momentan arge Probleme in der Rückwärtsbewegung bereiten. Schon mehrfach zogen die gegnerischen Flügelspieler von außen nach innen und strahlten dort Torgefahr aus. "Wenn ich Trainer wäre, würde ich ihn aufstellen. Er wird heiß sein. Wir haben aktuell ein leichtes Tief. Mit einem Erfolgserlebnis gilt es, dort schnellstmöglich rauszukommen", so Nievenheim-Coach Thomas Bahr.

(prad)
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